Dauerschnupfen – Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel (2022)

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Ist ihre Nase ständig verstopft, egal, ob die Sonne scheint oder der Sturm tobt? Haben Sie dauernd Atembeschwerden oder sogar Schlafstörungen? Dann leiden Sie vermutlich unter Dauerschnupfen. Unter diesem Sammelbegriff tummeln sich verschiedene Auslöser: Pollenallergien, Tabakrauch oder eine krumme Nasenscheidewand.

Inhaltsverzeichnis

Symptome bei Dauerschnupfen

Ist ihre Nase immer gereizt? Läuft sie in einer Tour? Halten diese Symptome über Wochen und Monate an? Dann sprechen Mediziner von chronischer Rhinitis, auf Deutsch heißt das Dauerschnupfen.

Typische Symptome bei Dauerschnupfen sind:

  • Fließender Schnupfen, der das Atmen durch die Nase erschwert oder sogar unmöglich macht
  • Angeschwollene Nasenschleimhaut, verbunden mit Schmerzen in den Nasenflügeln
  • Gereizter Rachen, Sie müssen sich räuspern und husten
  • Dauerndes Gefühl von Erschöpfung
  • Abnahme der körperlichen Leistung, Schwächegefühl, chronische Müdigkeit
  • Wie bei einem grippalen Infekt, können auch Schmerzen in Kopf und Gliedern auftreten, müssen aber nicht

Nicht auf die leichte Schulter nehmen

Leiden Sie unter Dauerschnupfen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Der ständige Reiz schadet der Nasenschleimhaut und kann Folgeerkrankungen auslösen. Chronischer Schnupfen ist ein 1a Trigger für eine Nasennebenhöhlenentzündung und allergisches Asthma. Auch eine Mittelohrentzündung, Entzündung des Rippenfells oder sogar eine Hirnhaut-Entzündung können die Folge sein.

(Video) SCHNUPFEN, KOPFSCHMERZEN & Co. - NASENNEBENHÖHLENENTZÜNDUNG loswerden - Tipps & Hausmittel

Selbst, wenn es nicht so dramatisch ausgeht, führt die ständige Entzündung dazu, dass das das Immunsystem bröckelt. Die Folge: Sie leiden an Schlafproblemen und fühlen sich matt – oft auch leicht „dauerkrank“, so wie bei einem abklingenden grippalen Infekt. Ihr Wohlbefinden leidet nachhaltig.

Ursachen von Dauerschnupfen

Anhaltender Schnupfen hat viele Ursachen. Allergiker leiden ebenso daran, wie Menschen mit schwachem Immunsystem, die oft an einer Erkältung erkranken, solche, die dauerhaft in einem fremden Klima leben, auf das sich ihr Körper nicht eingestellt hat oder jene, die ständig Autoabgasen, Zigarettenrauch und diversen Schadstoffen ausgesetzt sind.

Weitere mögliche Ursachen von Dauerschnupfen sind unter anderem:

    • Erkältung
    • Pollenallergie und Heuschnupfen
    • Tierhaarallergie
    • Medikamente
    • Rhinitis atrophicans (“Stinknase”) und Rhinitis hypertrophica
    • Nasenpolypen und Nasentumore
    • Übersensibilität der Nase
    • Anatomische Besonderheiten wie zum Beispiel eine verkrümmte Nasenscheidewand
    • Nasennebenhöhlenentzündung
    • Mittelohrentzündung
    • Seltener sind psychische Ursachen wie Stress, Burnout oder Psychosen.
    • Ganz selten und vor allem bei Kindern reizen Fremdkörper die Nasenschleimhaut.

Anhaltender Schupfen bei Allergie und Heuschnupfen

Heuschnupfen, medizinisch Rhinitis allergica, wird durch Pollen von Blüten und Gräsern verursacht. Der Körper reagiert darauf mit Abwehrmolekülen, und die können die Nasenschleimhäute entzünden. Die Symptome sind die gleichen wie bei Allergien gegen Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Nahrungsmittel, Mehl, Holzstaub oder Haarfärbemittel. Ständiger Schnupfen ensteht, wenn ein Allergiker dauernd Kontakt zu den auslösenden Stoffen hat.

Basiserkrankungen, die die Symptome hervorbringen sind zum Beispiel Pilzbefall oder Tuberkulose.

Medikamente

Medikamente reizen die Nasen-Schleimhäute ebenfalls. Dazu gehören die Antibaby-Pille, Nasensprays, Acetylsalicylsäure (Aspirin, Mädesüß, Salweide) oder Mittel gegen Bluthochdruck.

Nehmen wir abschwellende Nasensprays zu lange ein, führt das bisweilen dazu, dass die Nasenschleimhaut abgebaut wird. Es bilden sich Krusten, und die Atmung durch die Nase wird gestört. Auch der Geruchssinn lässt nach.

Dauerschnupfen – Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel (1)

Ständiger Schnupfen durch Erkältung

Meist ist eine Erkältung die Ursache, besonders im Winter. Viren verursachen hier eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Eine Erkältung fängt damit an, dass die Nase juckt. Die Betroffenen müssen niesen, und wässriger Schleim fließt aus der Nase.

Zu Dauerschnupfen kommt es, wenn sich die Entzündung auf die Nasennebenhöhlen ausweitet. Dann schwellen die Schleimhäute an und geben eitrige Flüssigkeit ab. Diese lösen wiederum die ständig laufende Nase aus. Hinzu kommen Kopfschmerzen und bisweilen Fieber.

(Video) Fließschnupfen: Ursachen, Symptome, Diagnose, Therapie

Sobald es eitert, sollten Sie keinesfalls nur auf Hausmittel gegen Schnupfen vertrauen, sondern sofort einen Arzt aufsuchen. Entzündungen der Nasennebenhöhlen können sich auf das Gehirn ausweiten.

Die Stinknase

Wissenschaftler nennen sie Rhinitis atrophicans oder Ozaena. Da sich bei dieser Erkrankung Keime verbreiten, die faulig riechen, trifft der Ausdruck „Stinknase“. Der Gestank ist den Betroffenen ebenso unangenehm wie anderen Menschen. Hinzu kommt, dass die Patienten in den Verdacht kommen, nicht auf ihre Körperhygiene zu achten. Damit hat diese Krankheit aber nichts zu tun.

Die Ursache ist wahrscheinlich genetisch. Das Gewebe der Nasenschleimhäute und der Nasenmuscheln schwindet. Dadurch dringen Keime ein. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, und die Symptome zeigen sich in der Regel in der Pubertät.

Eine Stinknase entsteht auch druch Nasentumore oder Fehlbildungen der Nasenscheidewand wie auch durch missglückte Operationen.

Dicke Nase

Bei der Rhinitis hypertrophica nimmt das Volumen der Nasenmuscheln zu. Dadurch verengt sich die Nase, und es kommt zu Entzündungen wie Dauerschnupfen.

Granulomatose

Dieser umständliche Name bezeichnet eine Krankheit, bei der die körpereigene Abwehr selbst für eine Entzündung sorgt. Betroffen sind Nase, Rachen, Bronchien und Lunge. Der chronische Schnupfen ist blutig, Krusten bilden sich in der Nase, und die Nasennebenhöhlen entzünden sich. Die Krankheit ist mit Symptomen wie bei einem grippalen Infekt verbunden, vor allem mit Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen.

Im fortgeschrittenen Stadium verformt sich der Nasenrücken zu einer Sattelnase. Im Bindegewebe bilden sich Knötchen.

Dauerschnupfen – Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel (2)

Sarkoidose

Sarkoidose ist eine Systemerkrankung, das heißt, sie befällt verschiedene Organe im Körpersystem. Häufig angegriffen sind Nase, Ohren, Lungen, Augen und Haut.

Zur chronischen Sarkoidose gehören ständiger Schnupfen, Atemnot, Husten, Fieber, nächtlicher Schweiß und Gewichtsverlust. Die Ursache ist unbekannt.

Weitere Erkrankungen

Bei vielen Krankheiten ist Dauerschnupfen kein Leitsymptom, stellt sich aber als Folge ein. So zum Beispiel im späteren Stadium der Syphilis. Bei dieser bilden sich Geschwüre, und das Gewebe baut sich ab. Ist jetzt die Nase betroffen, führt dieser Verlust an Gewebe oder die Blockade der Nasengänge durch Wucherungen zu Dauerschnupfen.

(Video) Beste natürliche Haupthilfsmittel für Sinusitis

Bei einer Mukoviszidose kommt es häufig zu Nasennebenhöhlenentzündungen, die notwendig zu chronischem Schnupfen führen. Diese Krankheit ist genetisch bedingt: Schleim bildet sich an unterschiedlichen Organen des Körpers. In der Nase führt dieser Schleim zu Dauerschnupfen, da aber auch Lunge, Herz und Bauchspeicheldrüse betroffen sind, ist dieser ein kleineres Problem.

Die Krankheit ist sehr selten. Sie bricht nur aus, wenn bei einem Menschen beide Kopien des CFTR-Gens mutieren. Ist das sowohl beim Mutter als auch der Vater der Fall, besteht eine 25 %ige Chance, dass das Kind die Krankheit bekommt. Ist nur ein Gen mutiert, erkrankt der Betroffene nicht.

Übersensible Nase

Ursache kann eine hochsensible Nase sein. Wer darunter leidet, dessen Nase ist permanent trocken und verstopft. Sie atmen deshalb verstärkt durch den Mund und leiden unter Mundgeruch. Hinzu kommen Entzündungen des Halses und der Atemwege.

ASS-Intoleranz

Die davon Betroffenen vertragen keine Acetylsalicylsäure, die sich in Aspirin findet, sowie in der Natur in den Pflanzen Salweide und Mädesüß. Selbst eine normale Dosis führt zu Schnupfen, verstopfter und fließender Nase. Hinzu kommen asthmatische Beschwerden und Nesselfieber (auch Nesselsucht), Hautausschläge und Magen-Darm-Probleme. Dauerschnupfen stellt sich ein, wenn die Betroffenen nicht wissen, dass ASS der Auslöser ist, und dieses weiterhin einnehmen.

Im Extremfall entsteht Blutdruckabfall, Atemnot und Erbrechen. Ärzte sprechen dann von einem anaphylaktischen Schock.

Was hilft bei dauerhaft laufender Nase?

Sie müssen natürlich die Ursache klären. Unabhängig davon können Sie indessen die Symptome eindämmen. Ist die Ursache kein Nasenspray können Sie Nasensprays mit abschwellenden Stoffen nutzen – niemals jedoch länger als ein paar Tage, denn diese Mittel können eine Sucht auslösen.

Ist die Ursache eine zu trockene Nasenschleimhaut, dann befeuchten Sie diese, zum Beispiel, indem Sie mehrmals am Tag Salzwasser durch die Nase ziehen. Dafür halten Sie ein Nasenloch zu, legen den Kopf nach hinten und lassen das mit Salz angereicherte Wasser durch das offene Loch fließen.

Liegt eine Allergie vor, können Sie auf antiallergische Nasensprays zurückgreifen, entweder auf der basis von Azelastin- oder Cromoglicinsäure.

Ist die Nasenscheidewand verkrümmt, oder bilden sich Polypen, hilft eine Operation.

Dauerschnupfen – Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel (3)

Hausmittel gegen Dauerschnupfen

Wirksame Hausmittel gegen dauerhaften Schnupfen sind:

(Video) Wie du Schleim in deinem Hals in 2 Minuten loswirst du wirst es nicht bereuen

      1. Inhalieren Sie lauwarmen Kräutertee, zum Beispiel mit Kamille oder Salbei.
      2. Trinken Sie viel. Das verdünnt den Schleim.
      3. Essen Sie scharf, Chilli oder Ingwer. Damit fördern Sie die Durchblutung, und die Schleimhäute schwellen ab.
      4. Sorgen Sie für eine höhere Luftfeuchtigkeit in Räumen. Legen Sie dafür nasse Tücher auf die Heizung, stellen einen Nebler an oder besorgen sich Zimmerpflanzen, die Sie kräftig gießen.
      5. Schlafen Sie ausreichend. Damit stärken Sie ihr Immunsystem.
      6. Nehmen Sie ein Dampfbad. Ein Bad mit Thymian, Eibisch, Eukalyptusöl oder Kamillenblüten kurbelt die Durchblutung an und löst den Schleim in der Nase. Das Bad sollte warm, aber nicht heiß sein. Mehr als 40 Grad belasten den Kreislauf.
      7. Sie können die Dämpfe auch inhalieren. Dazu geben Sie die Kräutermischungen in eine Schale mit heißem Wasser, legen eine Handtuch über Kopf und Schale und atmen die Dämpfe tief ein und aus. Das sollten Sie eine Viertelstunde lang tun.
      8. Fußbäder helfen ebenfalls gegen Dauerschnupfen. Sie verbessern die Durchblutung. Dafür lassen Sie zuerst lauwarmes Wasser in die Wanne und geben nach und nach heißes Wasser hinzu. Nach circa 15 Minuten trocknen Sie die Füße gut ab und entspannen sich eine Stunde.
      9. Achten Sie besonders auf Hygiene. Waschen Sie ihre Hände häufiger als sonst mit heißem Wasser und vermeiden Sie Kontakt mit Augen und Nase, damit Sie bei einer Infektion mit Viren, Pilzbefall oder Bakterien die Erreger nicht verbreiten.

(Dr. Utz Anhalt)

Autoren- und Quelleninformationen

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern und Medizinerinnen geprüft.

Autor:

Dr. phil.Utz Anhalt

Quellen:

(Video) Wie du eine Sinusitis innerhalb von Minuten mit Apfelessig los wirst!

  • Boris A. Stuck, Uwe Popert: Rhinosinusitis, S2k-Leitlinie, Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V. (DGHNO-KHC) und Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM), Berlin, (Abruf 28.08.2019), AWMF
  • Achim Georg Beule: Funktionen und Funktionsstörungen der respiratorischen Schleimhaut der Nase und der Nasennebenhöhlen, Laryngo-Rhino-Otologie, (Abruf 28.08.2019), Researchgate
  • Thomas Lenarz, Hans-Georg Boenninghaus: HNO, Springer-Verlag, 14. Auflage 2012
  • Marvin P. Fried: Sinusitis, MSD Manual, (Abruf 28.08.2019), MSD
  • Bundesapothekerkammer: Information und Beratung im Rahmen der Selbstmedikation am Beispiel Schnupfen, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e. V. (ABDA), (Abruf 28.08.2019), ABDA
  • A. Lan Schumacher, Georg J. Ledderose, Peter Hahn (Hrsg.), Karl-Joseph Paquet (Hrsg.): Facts HNO, KVM - Der Medizinverlag, 1. Auflage, 2010
  • Jürgen Strutz (Hrsg.), Wolf Mann (Hrsg.), Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Thieme Verlag, 3. Auflage, 2017

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

ICD-Codes für diese Krankheit: J31ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. Sie finden sich z.B. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen.

FAQs

Dauerschnupfen – Ursachen, Symptome und wirksame Hausmittel? ›

Ursachen von Dauerschnupfen
  • Erkältung.
  • Pollenallergie und Heuschnupfen.
  • Tierhaarallergie.
  • Medikamente.
  • Rhinitis atrophicans (“Stinknase”) und Rhinitis hypertrophica.
  • Nasenpolypen und Nasentumore.
  • Übersensibilität der Nase.
  • Anatomische Besonderheiten wie zum Beispiel eine verkrümmte Nasenscheidewand.
Mar 21, 2022

Was kann man gegen dauerschnupfen tun? ›

Symptome von Dauerschnupfen lindern
  1. Führe eine Nasenspülung mit Salzwasser durch. Eine Nasendusche erhältst du in der Apotheke.
  2. Frische Luft tut der Nasenschleimhaut gut. ...
  3. Inhaliere mit Kamille oder Salbei. ...
  4. Scharfes Essen hilft, Schleim aus der Nase zu lösen.
  5. Erhöhe deinen Kopf beim Schlafen.
Sep 4, 2019

Woher kommt ein dauerschnupfen? ›

Dauerschnupfen zeigt sich durch eine ständige Entzündung oder Reizung der Nasenschleimhaut. Dabei kann der Schnupfen im Rahmen einer herkömmlichen Erkältung auftreten, aber auch auf eine Allergie hinweisen. Insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten ist Schnupfen keine Seltenheit.

Kann man chronischen Schnupfen heilen? ›

Chancen - Jeder Patient hat die Chance seine Beschwerden los zu werden. Durch konservative oder operative Verfahren lassen sich bei allen Patienten mit chronischem Schnupfen oder chronischer Entzündung der Nasennebenhöhlen die Symptome signifikant verringern oder heilen.

Warum ist meine Nase ständig zu? ›

Die „verstopfte Nase“ kann vielfältige Ursachen haben, von einer erblich bedingten oder erworbenen Verkrümmung der Nasenscheidewand bis zu Tumoren in der Nase. Wird eine Behandlung versäumt, können sich Einschränkungen im Atmungs- und Herzkreislaufsystem entwickeln.

Wie äußert sich Chronischer Schnupfen? ›

Chronischer Schnupfen: Folgende Symptome sprechen dafür

Die Nase ist ständig gereizt, verstopft oder es besteht Fließschnupfen. Die Nasenschleimhaut ist stark gereizt und angeschwollen. Es kommt zu Reizungen im Bereich des Rachens mit Räusper- oder Hustenzwang, da das überschüssige Nasensekret den Rachen hinunterrinnt.

Was für ein Tee hilft gegen Schnupfen? ›

Tees gegen Schnupfen: Thymian-, Kamillen- und Salbeitee helfen dabei, die Nase frei zu machen. Tees gegen Husten: Anis-, Fenchel-, Thymian-, Lindenblüten-, Süßholzwurzel- und Holundertee haben schleimlösende Eigenschaften und erleichtern das Abhusten.

Kann Schnupfen psychosomatisch sein? ›

Ein Schnupfen kann bedeuten, dass man von einer Situation im wahrsten Sinne des Wortes "die Nase voll hat". Und auch hinter einer entzündeten, schmerzenden Blase kann eine aus Angst oder Trauer drückende Psyche stecken. Verdrängte Gefühle können sich über Krankheiten äußern.

Kann man durch Stress Schnupfen bekommen? ›

Eine weitere Rolle spielen Stress und seelische Belastungen. Symptome: Die Reize lassen die Nasenschleimhaut anschwellen, lösen Niesreiz und eine Fließnase aus.

Warum ist meine Nase abends immer zu? ›

Ausgelöst durch unsere Lebensweise und durch unbekannte Faktoren gerät das System in Unordnung, das heißt die Schwellkörper überreagieren und schwellen besonders nachts, lageabhängig mehr an als für die Regulierung des normalen Nasenzyklus sinnvoll ist. Hierdurch entsteht das beobachtete Phänomen.

Warum ist meine Nase zu obwohl ich nicht krank bin? ›

Eine verstopfte Nase ist meistens auf einen Schnupfen oder eine Allergie zurückzuführen. Seltenere mögliche Ursachen sind unter anderem eine Nasenscheidewandverkrümmung, Nasenpolypen oder eine Nasennebenhöhlenentzündung.

Warum schwillt die Nase zu ohne Schnupfen? ›

Kälte, Alkohol, heiße Getränke und psychische Belastungen lösen unter Umständen eine laufende oder verstopfte Nase aus. Die Ursachen dafür sind weitgehend unbekannt. Häufig kommen Beschwerden wie ein vermindertes Geruchsempfinden und Kopfschmerzen hinzu.

Was ist besser Kamillentee oder Pfefferminztee? ›

Bei Magen-Darmbeschwerden bloß kein Pfefferminztee

Was die wenigsten wissen: Sein Gehalt an Menthol und die ätherischen Öle reizen die Magenschleimhaut zusätzlich. Besser sind dann schonender Kamillentee oder Anis-Fenchel-Kümmeltee.

Ist Pfefferminztee gut bei Erkältung? ›

Pfefferminztee zur Linderung von Erkältungssymptomen

Pfefferminze hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften, sodass sie dir helfen kann, Keime im Mundraum loszuwerden, die deinen Hals wund machen. Darüber hinaus kann sie aufgrund ihrer krampflösenden Eigenschaften auch bei Husten helfen.

Welches Obst ist gut für Erkältung? ›

Was hilft bei Erkältungen
  • Zitrusfrüchte.
  • Beeren.
  • Kiwis.
  • Paprika.
  • Brokkoli.

Was ist ein Vasomotorischer Schnupfen? ›

eine vasomotorische Rhinitis, auch nichtallergische Rhinitis genannt, führt zu zeitweiligem Anschwellen von Gefäßen in der chronisch entzündeten Nasenschleimhaut und zu wässrigem Schnupfen und Niesen. Die Ätiologie ist unklar und eine allergische Ursache nicht nachweisbar.

Kann die Psyche eine Erkältung auslösen? ›

Wer häufig belastenden Stresssituationen ausgesetzt ist, zeigt dabei ein erhöhtes Risiko, an banalen Virusinfektionen zu erkranken. Epidemiologische Studien zeigen deutlich, dass häufig wiederkehrende Infektionen der oberen Atemwege in Zusammenhang mit chronischen psychischen Belastungszuständen auftreten können.

Wie schwillt die Nasenschleimhaut wieder ab? ›

Achten Sie auf warme Füße und Hände. Kochsalz- oder Emser-Salz-Nasenspülungen. Dampfinhalation mit Kamillenblüten oder ätherischen Ölen (Thymian, Eukalyptus) Schleimlösend wirken können pflanzliche Extrakte wie Myrtol, Anisöl oder Spitzwegerich.

Was tun wenn die Nase nicht mehr frei wird? ›

Viel trinken (natürlich alkoholfrei) und ausreichender Schlaf dienen ebenfalls der Linderung von Beschwerden bei Infekten. Neben den einfachen Hausmitteln bieten Nasensprays schnelle Unterstützung bei einer verstopften Nase. Sie haben eine abschwellende Wirkung und erleichtern Ihnen dadurch das Atmen.

Wie macht sich Nasenkrebs bemerkbar? ›

Die Symptome, die bei Nasenkrebs auftreten, sind unspezifisch und machen sich oft auch erst in späten Phasen der Erkrankung bemerkbar. Betroffene spüren häufig eine Behinderung in der Nasenatmung und haben untypischen Nasenausfluss oder auch Nasenbluten . Diese Beschwerden werden meist nur einseitig beobachtet.

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3. Hausmittel gegen allergischen Schnupfen
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4. 5 Hausmittel gegen allergische Rhinitis
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5. Fließschnupfen: 5 wirksame Hausmittel
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6. Schnupfen schnell loswerden: 5 Tipps bei Schnupfen & Erkältung - Von Nasenspray über Sport bis Zink
(DoktorWeigl)

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Author: Jerrold Considine

Last Updated: 05/04/2022

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