Flug stornieren & Geld für den Flug zurück erhalten (2022)

So bekommst Du Dein Geld zurück, wenn Du nicht fliegen kannst

Flug stornieren & Geld für den Flug zurück erhalten (1)

Dr. Britta Beate Schön
Finanztip-Expertin für Recht

Aktualisiert am 11. Juli 2022

Das Wichtigste in Kürze

  • Für jeden nicht angetretenen oder verpassten Flug kannst Du sämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen, auch wenn in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline etwas anderes steht.

  • Pauschale Gebühren für die Bearbeitung einer Stornierung sind unzulässig.

  • Den Ticketpreis muss die Airline laut Bundesgerichtshof nicht erstatten, auch wenn sie Deinen Sitzplatz noch an einen anderen Passagier verkaufen konnte.

So gehst Du vor

  • Storniere Deinen Flug so früh wie möglich oder versuche, den Flug umzubuchen.
  • Fordere mit unserem Mus­ter­schrei­ben die Fluggesellschaft auf, Steuern und Gebühren zu erstatten. Dazu hast Du drei Jahre Zeit.

Zum Download

  • Wenn Du Dich nicht mit der Airline herumärgern willst, kannst Du Dich an den Rechtsdienstleister Rightnow wenden. Gerade bei ausländischen Fluggesellschaften und Billigfliegern ist das eine gute Alternative.

Inhalt

  1. Gibt es eine Erstattung, wenn Du den Flug stornierst?
  2. Wann hast Du Anspruch auf den Ticketpreis?
  3. Wie bekommst Du Dein Geld zurück?
  4. Sind Storno­be­arbeitungs­ge­bühren zulässig?
  5. So haben wir ausgewählt

Schon mal erlebt? Du verpasst den Flieger, weil Du zu spät am Flughafen warst? Oder Du kannst den lange im Voraus gebuchten Flug nicht nutzen, weil Dir irgendetwas dazwischenkommt oder Du krank wirst. Flex-Tickets kannst Du vielleicht umbuchen, andere Flüge nicht. Wir erklären Dir, ob Du Geld zurückbekommst und wie das funktioniert.

Wer einen Flug bucht, schließt mit der Airline einen sogenannten Flugbeförderungsvertrag ab. Das ist genaugenommen ein Werkvertrag und kein Reisevertrag (BGH, Urteil vom 16. Februar 2016, Az. X ZR 97/14). Als Fluggast kannst Du einen solchen Vertrag deshalb jederzeit kündigen (§ 648 BGB). Aber einige Fluggesellschaften schreiben in ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), dass ein Kündigungsrecht ausgeschlossen ist. Ein solcher Kündigungsausschluss ist erlaubt.

Stornierung wegen der Corona-Pandemie

Konntest Du wegen der Corona-Pandemie nicht fliegen, hast Du Anspruch auf Erstattung der Ticketkosten. Das galt auch für Tickets, die nicht stornierbar waren. Mehr dazu liest Du im Ratgeber zu Flugticket-Erstattung wegen Corona.

Steuern und Flughafengebühren

Für jeden anderen nicht angetretenen oderverpassten Flug kannst Dusämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen. Die muss die Fluggesellschaft nämlich selbst erst zahlen, wenn der Passagier den Flug angetreten hat. Fliegt der Gast nicht mit, spart sich die Airline die Abgaben; sie muss sie deshalb dem Kunden erstatten, aber nicht automatisch, sondern erst, wenn er sie einfordert (§ 648 Satz 2 BGB).

Bei der Angabe des Flugpreises muss die Airline den Preis genau aufschlüsseln in Flughafengebühren, Steuern, Zuschläge, Entgelte sowie den Ticketpreis (EuGH, Urteil vom 6. Juli 2017, Rs. C-290/16). So weißt Du genau, wie viel Du zurückfordern kannst. Die Flughafengebühren und Steuern machen einen erheblichen Anteil vom Gesamtticketpreis aus. Nutze dazu unser Mus­ter­schrei­ben.

Beispiel: Bei einem Flug von Paris nach Moncton in Kanada im Jahr 2022 belief sich der Basistarif auf 880 Euro. Hinzukamen rund 320 Euro an Steuern, Flughafen- und anderen Gebühren.

Keine Erstattung nach englischem Recht

Manche Airlines weigern sich, Steuern und Gebühren zu erstatten. Ob das zulässig ist, bewerten die Gerichte nicht einheitlich. Easyjet hat zum Beispiel in seinen AGB erklärt, dass für alle Passagiere englisches Recht gelten soll: Demnach müssten Fluggesellschaften keine Gebühren und Steuern zurückzahlen, wenn der Fluggast den Flug nicht antritt. Eine solche Rechtswahl ist zulässig, urteilte das Oberlandesgericht Frankfurt (13. Dezember 2018, Az. 16 U 15/18).

Das Amtsgericht Nürnberg hatte die Frage, wann die Rechtswahl einer Fluggesellschaft gegenüber einem Verbraucher zulässig ist, dem Europäischen Gerichtshof zur Klärung vorgelegt (Beschluss vom 14. September 2020, Az. 240 C 2134/20). Bevor dieser ein Urteil sprechen konnte, hatten sich die Parteien einvernehmlich geeinigt. Die Frage ist dementsprechend nach wie vor nicht höchstrichterlich geklärt.

Treibstoffzuschlag

Viele Airlines erstatten die Kerosin- oder Treibstoffzuschläge nicht, wenn der Fluggast die Reise nicht antritt. Eine Erstattung ist meist im Kleingedruckten ausgeschlossen. Das ist oft aber unwirksam (AG Erding, Urteil vom 11. Oktober 2018, Az. 4 C 2612/18; Urteil vom 23. Juni 2020, Az. 9 C 6848/19). Deshalb kannst Du auch solche Zuschläge aus unserer Sicht zurückverlangen, wenn Du nicht fliegst.

(Video) Flugtickets stornieren: So bekommst du dein Geld zurück | Galileo | ProSieben

Flug stornieren & Geld für den Flug zurück erhalten (2)

Hermann-Josef Tenhagen

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Die reinen Flugkosten werden in aller Regel nicht erstattet, weil nämlich die Fluggesellschaft in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) die Kündigung ausgeschlossen hat.

Aber in einigen Fällen kannst Dubis zu 95 Prozent des Ticketpreises zurückverlangen. Hat die Airline Deinen Sitzplatz noch anderweitig vergeben, muss sie sich diese Erlöse anrechnen lassen, da sie wirtschaftlich keinen Schaden erlitten hat.Allerdings müssen Kunden oft hart um dieses Geld kämpfen. Und das klappt auch nicht bei allen Tarifen. Eine Erstattung ist möglich, wenn die Kündigung nicht wirksam in den AGB ausgeschlossen wurde. Dann gilt Folgendes: Die Fluggesellschaft muss 95 Prozent des Ticketpreises erstatten, wenn sie nicht darlegt, dass sie den Platz nicht an eine andere Person verkauft hat (AG Köln, Urteil vom 23. Juni 2018, Az. 122 C 154/17).

Das Amtsgericht Köln verurteilte zum Beispiel eine Fluggesellschaft, 95 Prozent des Ticketpreises zu erstatten. Dabei handelte es sich bei einer geplanten Familienreise nach Amerika immerhin um fast 3.500 Euro (AG Köln, Urteil vom 19. September 2016, Az. 142 C 222/16).

Die Airline muss nachweisen, ob und – wenn ja – zu welchem Preis sie die stornierten Flugtickets an Dritte weiterverkaufen konnte. Legt die Fluggesellschaft keine Abrechnung vor, muss sie den Ticketpreis erstatten. Dann ist davon auszugehen, dass das Unternehmen nach der Stornierung das Flugticket weiterverkaufen konnte (LG Frankfurt/Main, Urteil vom 6. Juni 2014, Az. 2-24 S 152/13).

Erklärt die Fluggesellschaft nur, der Flug sei nicht ausgebucht gewesen und legt dazu die Buchungszahlen beim Abflug vor, muss sie bis zu 95 Prozent des Ticketpreises erstatten (§ 648 Satz 3 BGB). Denn das reicht als Beweis nicht aus. Sie muss nach einem Urteil des Amtsgerichts Köln vielmehr darlegen, wie sich der Buchungsstand zwischen Stornierung und Flug entwickelt hat (19. September 2016, Az. 142 C 222/16).

Keine Erstattung bei nicht stornierbaren Tickets

Oft bieten Airlines allerdings verschiedene Tarife für einen Flug an – einen Tarif, den die Kunden stornieren können, und einen günstigeren Tarif, den die Kunden nicht stornieren können. Das Landgericht Köln hatte folgenden Fall zu beurteilen: Zwei Fluggäste hatten sich aus verschiedenen Angeboten für einen nicht stornierbaren und deshalb besonders günstigen Flug entschieden. Dann stornierten sie den Flug.

Die Richter lehnten eine Erstattung des Ticketpreises ab, weil die Fluggäste durch ihre Buchung zum Ausdruck gebracht hatten, dass sie auf das Kündigungsrecht verzichten und somit der Reisepreis nicht erstattet wird, wenn sie stornieren (LG Köln, Urteil vom 14. März 2017, Az. 11 S 263/16; Urteil vom 7. Februar 2017, Az. 11 S 15/16).

Die Kläger wollten das Urteil nicht akzeptieren und legten es dem Bundesgerichtshof vor. Die Richter haben der Fluggesellschaft Recht gegeben. Sie musste den Ticketpreis nicht erstatten, da sie laut BGH wirksam die Kündigungsmöglichkeit ausgeschlossen hatte (Urteil vom 20. März 2018, Az. X ZR 25/17).

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Keine Airline erstattet von sich aus Steuern und Gebühren, wenn ein Kunde seinen Flug storniert oder nicht antritt. Einige Airlines, etwa die Lufthansa, bieten die Möglichkeit, online die Erstattung zu beantragen.

Mus­ter­schrei­ben verwenden

Wenn Du die Erstattung nicht online beantragst, solltest Du die Airline schriftlich auffordern, Dir die Gebühren und Zuschläge zurückzuzahlen. Du kannst dazu unser Mus­ter­schrei­ben Flug­stornierung verwenden. Versende es am besten als Einwurf-Einschreiben, um einen Nachweis zu haben, dass es tatsächlich angekommen ist.

Mus­ter­schrei­ben Flug­stornierung

Hier kannst Du Dir unserMus­ter­schrei­ben für die Erstattung bei Flug­stornierung herunterladen:

Zum Download

Auch wenn Du das Ticket über einen Vermittler gebucht hast, solltest Du Dich mit Deiner Erstattungsforderung direkt an die Fluggesellschaft wenden. Bei einigen Fluggesellschaften klappt das ohne Schwierigkeiten, bei anderen musst Du hartnäckig sein.

Rechtsdienstleister einschalten

Willst Du Dich nicht selbst mit der Airline herumstreiten und am liebsten das Geld sofort bekommen, kannst Du Deine Erstattungsforderung verkaufen. Dazu empfehlen wir den Dienstleister Rightnow.

Du gibst auf der Website von Rightnow Deine Flugdaten ein, beantwortest ein paar Fragen und lädst Deine Buchungsunterlagen hoch. Der Anbieter unterbreitet Dir dann ein Angebot zum Kauf Deiner Forderung. Nimmst Du das Angebot an, erhältst Du innerhalb von 10 bis 15 Werktagen das Geld. Die Angelegenheit ist für Dich damit erledigt.

Gerade bei Billig-Airlines, die oft nicht erstatten wollen, ist der Anbieter hilfreich, da er das Risiko der Rechtsdurchsetzung übernimmt. Er trägt auch das sogenannte Insolvenzrisiko. Sollte die Fluggesellschaft Insolvenz anmelden müssen und noch nichts erstattet haben, haben Reisende normalerweise das Nachsehen. Wer sein Geld schon von Rightnow bekommen hat, den muss es nicht mehr interessieren, ob die Airline tatsächlich zahlt oder in die Insolvenz geht.

(Video) Flug storniert? Geld zurück!

Das Unternehmen bearbeitete bisher besonders viele Fälle von Ryanair, Easyjet und Eurowings. Im Durchschnitt bekamen Kunden zwischen 80 und 90 Euro zurück, wobei es immer auf den Einzelfall und die tatsächlich erhobenen Gebühren ankommt. Der Anbieter berechnet zwischen 20 und 30 Prozent der in Rechnung gestellten Steuern und Gebühren als Vergütung.

Flug stornieren & Geld für den Flug zurück erhalten (3)

Rightnow GmbH, Düsseldorf

Rechtsdienstleister

Nutzer-Erfahrungen

  • Erstattung für Flugtickets, die Du nicht genutzt hast (No-Shows)
  • Honorar wird im Einzelfall berechnet (20 bis 30% des Rück­for­de­rungsanspruchs)
  • Bearbeitung: 1-2 Wochen
  • gilt nicht für alle Airlines

Rechtsanwalt einschalten

Du kannst Dein Geld auch mithilfe eines Rechtsanwalts einfordern und notfalls vor Gericht ziehen. Dafür solltest Du am besten einen Anwalt mit Schwerpunkt Reiserecht beauftragen. Eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung deckt die Kosten dafür normalerweise ab. Wenn Du tatsächlich klagen musst und den Prozess gewinnst, muss die Fluggesellschaft die Prozess- und Deine Anwaltskosten übernehmen.

Verjährung in drei Jahren

Du kannst Deine Ansprüche auch rückwirkend für die vergangenen drei Jahre einfordern. Wenn Du zum Beispiel 2022 einen Flug gebucht, bezahlt und später dann storniert hast, kannst Du noch bis zum 31. Dezember 2025 Geld zurückverlangen.

Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung

Eine Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung zahlt nur unter bestimmten Bedingungen, etwa wenn Du oder ein naher Angehöriger erkrankt. Entscheidend sind die jeweiligen Ver­si­che­rungs­be­din­gungen, die sich von Ver­si­che­rung zu Ver­si­che­rung unterscheiden können. Stellt sich die Fluggesellschaft quer, erhältst Du möglicherweise von der Ver­si­che­rung relativ problemlos die Stornokosten ersetzt.

Viele Fluggesellschaften berechnen eine Gebühr dafür, dass sie das Storno bearbeiten. Ryanair beispielsweise verlangt eine Verwaltungsgebühr von 20 Euro. Bei der ungarischen Airline Wizz Air gibt es Stornierungsgebühren von 60 Euro. Solche Gebühren sind allerdings aus unserer Sicht nicht zulässig, da die Fluggesellschaft damit allgemeine Betriebskosten auf den Fluggast abwälzt, der das Ticket nicht genutzt hat.

Denn damit benachteiligt die jeweilige Airline den Verbraucher unangemessen, der mit der Kündigung seine gesetzlichen Rechte wahrnimmt. So urteilte das Kammergericht Berlin zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der inzwischen insolventen Fluggesellschaft Air Berlin; dieses Urteil lässt sich auf andere Airlines übertragen (Urteil vom 12. August 2014, Az. 5 U 2/12).

Der BGH hält die Storno­be­arbeitungs­ge­bühr ebenfalls für unzulässig (Beschluss vom 21. April 2016, Az. I ZR 220/14),legte den Fall aber dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vor. Der hat entschieden, dass Storno­be­arbeitungs­ge­bühren nach deutschem Recht unzulässig sein können (Urteil vom 6. Juli 2017, Az. C-290/16). Es kommt also auf den Einzelfall an.

Wir haben im Zeitraum vom 20. September bis zum 16. Oktober 2018 Unternehmen untersucht, die Unterstützung bei der Durchsetzung von Verbraucherrechten bei Flug­stornierungen durch den Fluggast, sogenannte No-Shows, anbieten.

Dabei haben wir uns auf die Anbieter beschränkt, die bei einer Google-Suche am 20. September 2018 jeweils auf den ersten fünf Ergebnisseiten zu den Begriffen „Flugstornierung“, „Geld zurück Flugstorno“, „Kündigung Flug" angezeigt wurden.

Drei Unternehmen haben wir ausfindig gemacht (geld-fuer-flug.de, Ticketrefund, Claimflights). Der Anbieter Ticketrefund hat seinen Service nach dem verbraucherunfreundlichen BGH-Urteil vom März 2018 eingestellt. Wir können ihn deshalb nicht mehr empfehlen, auch wenn es die Website nach wie vor gibt. Ticketrefund kooperiert nunmehr mit der Rightnow GmbH. Sämtliche Nutzer der Website werden weitergeleitet auf den Service von der Rightnow GmbH.

(Video) Ryanair-Flug stornieren und Erstattung erhalten: So geht's

Angeschrieben haben wir zwei Unternehmen. Wir haben einen umfangreichen Fragebogen erstellt, nach Erfahrungen, nach der Kostenstruktur und nach Urteilen gefragt. Der hier emp­foh­lene Anbieter hat umfassend Auskunft gegeben und uns gute Gründe für eine Emp­feh­lung geliefert: Er verfügt über ausreichende Erfahrung, verwendet ver­brau­cher­freund­liche Allgemeine Geschäftsbedingungen und bietet einen guten Service für alle Fluggäste, die stornieren mussten.

Der Anbieter berechnet den Preis für die Erstattungsforderung in jedem Einzelfall. Er liegt zwischen 20 bis 30 Prozent je Flug­stornierung. Das halten wir für fair. Sämtliche Angaben haben wir nochmals im März 2020 abgefragt und entsprechend aktualisiert. Während der Corona-Pandemie hatte der Anbieter Rightnow seine Dienstleistungen nicht mehr angeboten. Seit Juli 2022 bietet er wieder die Durchsetzung von Erstattungsansprüchen bei Flug­stornierungen durch den Fluggast an, nicht mehr unter der Marke geld-fuer-flug.de, sondern unter der Marke Rightnow.

Emp­feh­lungen aus dem Ratgeber Rechts­schutz­ver­si­che­rung

Eine passende Rechts­schutz­ver­si­che­rung findest Du am besten über ein Vergleichsportal. Von Mai bis Juli 2021 haben wir diese untersucht.Unsere Emp­feh­lungen aus diesem Test sind:

  • Mr-Money
  • Check24

Zum Ratgeber

Autor

Dr. Britta Beate Schön

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    Last Updated: 08/28/2022

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