„Genug“ bestellt: Lauterbach kündigt Omikron-Impfstoffe für Ende September an (2022)

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Lauterbach sieht Höhepunkt der Sommerwelle überschritten – Omikron-Impfstoffe ab September RKI registriert 49 839 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 345,9 RKI zu Corona-Situation: Gipfel aktueller Welle scheint überschritten Experten gehen weiter von hoher Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle aus Knapp 60. 000 Neuinfektionen Bildungsministerin schließt flächendeckende Schulschließungen aus RKI meldet mehr als 72.000 Neuinfektionen Karl Lauterbach: Maskenpflicht soll bei angespannter Lage in Räumen Regel sein Kritik an Lauterbach nach Äußerungen zu Impfempfehlung RKI registriert 78.698 Corona-Neuinfektionen Lauterbach fordert Impfstoff gegen BA.5-Subtyp - Neues Vakzin könnte im Oktober zugelassen werden Lauterbach will „klare“ Impfempfehlungen für alle Altersgruppen Biden negativ auf Coronavirus getestet – Isolation bleibt Kubicki hält neue Corona-Regeln für nicht zustimmungsfähig Gesundheitsminister Lauterbach mit Coronavirus infiziert RKI meldet fast 60.000 Neuinfektionen Bundesweite Inzidenz sinkt erneut drastisch Bundesweite Inzidenz am Mittwoch bei 477 EU sichert sich 250 Millionen Dosen Corona-Impfstoff von Hipra Sorge vor neuen Corona-Varianten – Klinikchef fordert Absage des Münchner Oktoberfests RKI registriert 102 698 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 516,1 Nouripour berichtet von seiner Corona-Infektion - „Mehrmals am Tag Schwindelgefühl" Biden erneut Corona-positiv USA bestellen über 65 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bei Moderna Bundesweite Inzidenz sinkt auf 607 RKI meldet erneut mehr als 100.000 Neuinfektionen Forscher: Coronavirus kam wahrscheinlich vom Tiermarkt in Wuhan Bundesweite Inzidenz in Deutschland sinkt leicht Related content

Das Coronavirus SARS-Cov-2 beschäftigt die Welt seit zwei Jahren. Wir halten Sie im Newsblog mit den wichtigsten internationalen sowie nationalen News auf dem Laufenden. Sonntags und Montags oder auch nach Feiertagen berichten wir an dieser Stelle nicht mehr über aktuelle Infektionszahlen, denn viele Bundesländer melden am Wochenende gar nicht oder nicht vollständig ans Robert Koch-Institut (RKI).

  • Freitag, 12. August

Lauterbach sieht Höhepunkt der Sommerwelle überschritten – Omikron-Impfstoffe ab September

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sieht den Höhepunkt der Corona-Sommerwelle überschritten. Es gebe aktuell einen „robusten Rückgang der Fallzahlen“, sagte Lauterbach am Freitag in Berlin. Ein Grund zur Entwarnung sei dies aber nicht, da im Herbst wieder „stark steigende Fallzahlen“ zu erwarten seien. Der Minister kündigte an, dass die Impfungen mit den speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Impfstoffen voraussichtlich am 28. September anlaufen könnten. Er wertete dies als „gute Nachricht“. Die Impfkampagne der Bundesregierung für die Omikron-Impfstoffe sei gerade in Vorbereitung und könne „zeitnah“ starten, sagte der Minister. Die Bundesregierung habe „genug Impfstoff“ bestellt.

Lauterbach räumte ein, dass es bei den Infektionszahlen derzeit eine steigende Dunkelziffer gebe. Auf Grundlage der verfügbaren Daten lasse sich aber mit Gewissheit sagen, dass die Fallzahlen „stetig sinken“. Diese Entwicklung werde sich spätestens dann wieder wenden, wenn nach den Sommerferien die Kinder zurück in die Schule gingen und sich das Leben im Herbst wieder verstärkt in die Innenräume verlagere, wo das Infektionsrisiko höher sei.

Das Robert-Koch-Institut hatte in seinem am Donnerstag vorgelegten Wochenbericht geschrieben, „dass der aktuelle Wellengipfel überschritten zu sein scheint“. Die Inzidenzwerte seien „im Vergleich zur Vorwoche in allen Bundesländern und allen Altersgruppen“ zurückgegangen. „Übereinstimmend zeigen diese Daten, dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten scheint.“ Der Infektionsdruck sei aber nach wie vor hoch, von schweren Verläufen sei vor allem die Altersgruppe der Über-80-Jährigen betroffen.

RKI registriert 49 839 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 345,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 345,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 354,5 gelegen (Vorwoche: 432,2; Vormonat: 702,4).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 49 839 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 59 506) und 167 Todesfälle (Vorwoche: 165) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31 489 484 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt wurden.

  • Donnerstag, 11. August

RKI zu Corona-Situation: Gipfel aktueller Welle scheint überschritten

20.01 Uhr: Das Robert Koch-Institut beobachtet zuletzt ein Abflachen des Corona-Infektionsgeschehens und sieht deshalb den Zenit der Sommerwelle überschritten. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei in der vergangenen Woche nach dem bereits deutlichen Rückgang in der Vorwoche erneut um insgesamt 27 Prozent gesunken und in allen Bundesländern und Altersgruppen rückläufig, geht aus dem RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend hervor.

Zudem seien die Anzahl Sars-CoV-2-Infizierter mit Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion in Deutschland und die Zahl der Arztbesuche Infizierter gesunken, „so dass der aktuelle Wellengipfel überschritten zu sein scheint“. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen von Menschen, die eine schwere akute Atemwegsinfektion und eine Covid-19-Diagnose hatten, sei in der vergangenen Woche ebenso gesunken wie die Zahl der Patienten mit Covid-19-Diagnose auf Intensivstationen.

Auch bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus spricht das RKI zuletzt von einem Rückgang – in der vergangenen Woche mit 372 übermittelten Todesfällen im Vergleich zu 444 in der Vorwoche.

Die Daten zeigten, dass auch bei schwer verlaufenden Erkrankungen der Höhepunkt der aktuellen Welle überschritten scheine. Dabei seien Menschen im Alter von über 80 Jahren weiterhin am stärksten von schweren Krankheitsverläufen betroffen, mahnen die RKI-Experten. Trotz des Rückgangs und der verbesserten Situation in der vergangenen Woche bleibt der Infektionsdruck aus ihrer Sicht in allen Altersgruppen hoch – und auch die Belastung des Gesundheitssystems.

Mit Blick auf die nächsten Wochen rechnet das Institut mit einer „weiterhin hohen Zahl an Hospitalisierungen, intensivmedizinisch zu betreuenden Covid-19-Patientinnen und -Patienten und Todesfällen, insbesondere in höheren Altersgruppen“. Entsprechend ruft das RKI weiter dazu auf, die Empfehlungen zum Vermeiden von Ansteckungen „unbedingt“ einzuhalten und betont die Bedeutung der Corona-Impfung.

Experten gehen weiter von hoher Dunkelziffer nicht gemeldeter Fälle aus

7.45 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 354,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 366,8 gelegen (Vorwoche: 451,3; Vormonat: 661,4).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Knapp 60. 000 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 59 888 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 74 645) und 153 Todesfälle (Vorwoche: 192) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

  • Mittwoch, 10. August

Bildungsministerin schließt flächendeckende Schulschließungen aus

9.37 Uhr: Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat mit Blick auf die Corona-Lage in den kommenden Monaten flächendeckende Schulschließungen abermals ausgeschlossen. „Wir müssen alles so vorbereiten, dass es nicht so weit kommt“, sagte die FDP-Politikerin am Mittwoch im ARD-„Morgenmagazin“.
Unterricht sollte auch mittels digitaler Medien möglich sein, falls Lehrkräfte ausfielen, aber „immer nur begrenzt und nicht monatelange Schulschließungen“, betonte Stark-Watzinger.

Zu Kritik an den Vorschlägen zum neuen Infektionsschutzgesetz sagte Stark-Watzinger: „Die Länder haben jede Möglichkeit, auch mit den Schulen sich Regeln zu geben.“ Es sei die Hausaufgabe für den Sommer gewesen diese vorzubereiten. Für rund 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen beginnt an diesem Mittwoch wieder der Unterricht. NRW startet als erstes Bundesland nach dem Sommerferien-Ende.

RKI meldet mehr als 72.000 Neuinfektionen

6.19 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von Infektionen mit dem Coronavirus am Mittwochmorgen mit 366,8 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 381,5 gelegen (Vorwoche: 477,9; Vormonat: 672,9).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 72.737 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 87.681) und 213 Todesfälle (Vorwoche: 210) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31.379.757 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

  • Dienstag, 9. August

Karl Lauterbach: Maskenpflicht soll bei angespannter Lage in Räumen Regel sein

18.06 Uhr: Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) im Fall einer deutlich verschlechterten Corona-Lage im Herbst und Winter auf eine Maskenpflicht in Innenräumen einstellen. „Klargestellt ist, dass Maskenpflicht in Innenräumen bei einer angespannten Pandemielage die Regel sein soll“, sagte Lauterbach nach einer Schaltkonferenz der Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern am Dienstag.

Mehrere Länder hatten im Vorfeld Kritik an geplanten Ausnahmen geübt. Hierbei geht es um den Plan, Menschen von Maskenpflichten in Restaurants oder bei Kultur- und Sportveranstaltungen zu befreien, wenn ihre Impfung nicht älter als drei Monate ist.

Lauterbach sagte: „Nur in Ausnahmefällen soll davon abgewichen werden können.“ Dadurch werde die Notfall-Regel noch sicherer. „Von einem frisch Geimpften geht selbst dann ein relativ geringes Infektionsrisiko aus, wenn er keine Maske trägt.“

Die Länder hätten wichtige Anregungen zu dem Corona-Konzept gegeben, das er mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) vorgeschlagen hatte. Den Wunsch nach einem bundeseinheitlichen Vorgehen begrüße er. Lauterbach rief die Länder auf, die Möglichkeiten des geplanten Infektionsschutzgesetzes zu nutzen.

Kritik an Lauterbach nach Äußerungen zu Impfempfehlung

7.45 Uhr:Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist mit seiner Forderung nach klaren Empfehlungen zur vierten Corona-Impfung für alle Altersgruppen auf Kritik gestoßen. „Ich halte das Drängeln von Herrn Lauterbach hier für fehl am Platz“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, Andrew Ullmann, der „Welt“ vom Dienstag. Die Politik solle sich nicht in die Wissenschaft und die Arbeit der Ständigen Impfkommission (Stiko) einmischen. „Ich nenne das Staatsmedizin, die meistens wissenschaftsbefreit ist“, sagte Ullmann weiter. Die unabhängige Stiko genieße großes Vertrauen der Ärzteschaft und der Bevölkerung und dürfe nicht infrage gestellt werden.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge (CDU), sagte der „Welt“, Lauterbach setze „die Stiko über die Medien bewusst unter öffentlichen politischen Druck“. „Mit Wissenschaft hat das nicht mehr viel zu tun.“ Lauterbach erhoffe sich eine Impfempfehlung der Stiko, die mit seiner persönlichen Meinung übereinstimmt.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Kathrin Vogler, äußerte in der „Welt“ ähnliche Kritik: „Es kann nicht Aufgabe des Gesundheitsministers sein - egal wie hoch seine wissenschaftliche Expertise sein mag -, die Empfehlungen des zuständigen wissenschaftlichen Fachgremiums zu konterkarieren.“ Lauterbach hatte in einem Interview mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe klare Impfempfehlungen für sämtliche Altersgruppen gefordert. „Wir sollten nicht nur sagen, was die über 70-Jährigen machen sollen. Wir müssen auch eine Antwort für den 40-Jährigen haben.“

Lauterbach hatte kürzlich für eine vierte Corona-Impfung auch für Menschen unter 60 Jahren geworben. Die Stiko empfiehlt bislang nur Menschen ab 70 Jahren sowie Risikogruppen eine vierte Corona-Impfung. Die EU empfiehlt eine zweite Auffrischungsimpfung für Menschen ab einem Alter von 60 Jahren.

RKI registriert 78.698 Corona-Neuinfektionen

6 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 381,5 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 389,3 gelegen (Vorwoche: 516,1; Vormonat: 700,3). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 78 698 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 102 698) und 170 Todesfälle (Vorwoche: 171) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31.307.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

  • Montag, 8. August

Lauterbach fordert Impfstoff gegen BA.5-Subtyp - Neues Vakzin könnte im Oktober zugelassen werden

Der neue Corona-Impfstoff sollte nach Überzeugung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf der aktuell dominanten Omikron-Subtyp BA.4/5 basieren - und nicht wie bislang vorgesehen auf der ursprünglichen Variante BA.1. „Wir gehen in Deutschland davon aus, dass BA.4/5 bei der aktuellen Variante die bessere Impfstoff-Zusammensetzung ist“, sagte Lauterbach dem Hamburger Magazin „Spiegel“.

Die Hersteller Biontech und Moderna hatten den Angaben zufolge bereits im Frühjahr einen angepassten Omikron-Booster basierend auf der damals kursierenden Variante BA.1 entwickelt und auch reichlich Dosen vorproduziert. Es seien allein rund 100 Millionen Omikron-Impfdosen von Biontech vorrätig. Bislang steht dafür aber immer noch eine Zulassung aus, die in Europa für September erwartet wird.

Zwischenzeitlich habe die US-Zulassungsbehörde FDA den Impfstoff-Herstellern jedoch nahegelegt, nur noch einen angepassten Impfstoff basierend auf den aktuellen Subtypen BA.4/5 zu entwickeln. In der EU dagegen habe die EMA eine solche Richtungsentscheidung nicht vorgegeben.

Lauterbach hat nach eigenen Angaben dafür gesorgt, „dass die Unternehmen jetzt auch für die EU sehr zügig BA.4/5 entwickeln, zur Zulassung und Auslieferung bringen“, wie er dem „Spiegel“ sagte. Politisch wäre es schwer zu vermitteln, warum in den USA ein aktuellerer Booster eingesetzt werde als in Deutschland. „Die FDA hat eine andere Strategie erzwungen“, sagt Lauterbach. Eine Zulassung für diese aktuellere Booster-Version könnte Experten zufolge im Oktober erfolgen. Bis dahin könnte Biontech auch ausreichend Dosen produzieren, hieß es laut „Spiegel“ in Unternehmenskreisen.

  • Sonntag, 7. August

Lauterbach will „klare“ Impfempfehlungen für alle Altersgruppen

10.14 Uhr: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich für „klare Empfehlungen“ auch für Menschen unter 60 oder 70 Jahren ausgesprochen, ob und in welchen Fällen eine vierte Corona-Impfung ratsam ist. „Natürlich wollen auch die Jüngeren wissen, was sie denn nun machen sollen. Wir brauchen jetzt klare Empfehlungen für alle Altersgruppen“, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wir sollten nicht nur sagen, was die über 70-Jährigen machen sollen“, erläuterte Lauterbach. „Wir müssen auch eine Antwort für den 40-Jährigen haben. Sollte er sich auf keinen Fall impfen lassen? Oder nur in Ausnahmefällen, zum Beispiel bei sehr vielen Kontakten am Arbeitsplatz? Oder nur, wenn der Hausarzt das empfiehlt? Man braucht für jedes Alter eine Botschaft.“ Spätestens, wenn die neuen an die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe da seien, „sollte es klare Ansagen auch für die unter 60-Jährigen geben“.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine vierte Corona-Impfung derzeit nur Menschen über 70 Jahren sowie einigen Risikogruppen. Führende EU-Behörden hatten sich für eine zweite Auffrischungsimpfung für alle über 60 ausgesprochen. Lauterbach hatte dagegen für Viertimpfungen auf breiterer Front auch bei Menschen unter 60 Jahren geworben – nach Rücksprache mit dem Arzt.

Angesichts von Kritik an diesen uneinheitlichen Äußerungen war im Juli das Ziel ausgegeben worden, die Kommunikation zu Corona-Impfungen besser abzustimmen. Lauterbach und der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens vereinbarten dazu die Einrichtung einer Pandemie-Arbeitsgruppe innerhalb der Stiko. Diese soll bereits in der Phase der Diskussion und Beratung zu einer neuen Impfempfehlung eine kontinuierliche Kommunikation mit dem Ministerium gewährleisten.

  • Samstag, 6. August

Biden negativ auf Coronavirus getestet – Isolation bleibt

19.58 Uhr:Eine Woche nach seinem Covid-Rückfall ist US-Präsident Joe Biden am Samstag negativ auf das Coronavirus getestet worden. Aus Vorsichtsgründen bleibe Biden aber bis zu einem zweiten negativen Testergebnis weiterhin in Isolation, schrieb Präsidentenarzt Kevin O'Connor in einem am Samstag vom Weißen Haus veröffentlichten Brief. Der 79-Jährige fühle sich sehr gut.

Der US-Präsident war vor rund zweieinhalb Wochen positiv getestet worden und wurde mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt. Nach sechs Tagen beendete er infolge eines negativen Tests seine Corona-Isolation. Dann fiel am Samstag vergangener Woche erstmals ein Test wieder positiv aus, mehrere solcher Ergebnisse folgten. O'Connor hatte von einem „Rückfall“ gesprochen, der bei Patienten, die mit Paxlovid behandelt wurden, in seltenen Fällen beobachtet werde.

  • Freitag, 5. August

Kubicki hält neue Corona-Regeln für nicht zustimmungsfähig

11.18 Uhr: Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki hat die geplanten neuen Corona-Regelungen scharf kritisiert. „Ich finde nicht, dass das Infektionsschutzgesetz in dieser Form für mich zustimmungsfähig ist“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Freitag) und stellte sich damit auch gegen seinen Parteifreund Marco Buschmann. Der Bundesjustizminister hatte die neuen Regeln zusammen mit SPD-Gesundheitsminister Karl Lauterbach ausgehandelt. Kubicki bescheinigte Buschmann aber, er habe „wie ein Löwe gekämpft“.

Der Bundestagsvizepräsident kritisierte, dass künftig für den Besuch in Restaurants sowie von Kultur- und Sportveranstaltungen als Ausnahme von der Maskenpflicht nur noch Impfungen akzeptiert werden sollen, die maximal drei Monate alt sind. Daneben soll es Ausnahmen für getestete und frisch genesene Menschen geben. „Das darf der Deutsche Bundestag - auch aus medizinisch-ethischer Sicht - nicht so beschließen“, sagte Kubicki. „Ich werde jedenfalls vehement dafür werben, dass sich politische Entscheidungsträger nicht dazu aufschwingen, medizinische Vorgaben zu machen.“

Gesundheitsminister Lauterbach mit Coronavirus infiziert

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der 59-Jährige sei am Donnerstagabend positiv getestet worden, teilte sein Ministerium am frühen Freitagmorgen mit. Ihm gehe es gut, er habe nur leichte Symptome und nehme seine Amtsgeschäfte vorübergehend aus der häuslichen Isolation war. Lauterbach ist nach Angaben seines Ministeriums vierfach geimpft.

„Dies zeigt, dass bei der hochansteckenden Omikronvariante eine Infektion selbst bei äußerster Vorsicht nicht vollständig auszuschließen ist“, schrieb das Ministerium. Der Minister appelliere daher erneut an alle, sich umsichtig zu verhalten und auf einen ausreichenden Impfschutz zu achten, damit Infektionen und schwere Verläufe soweit wie möglich verhindert werden könnten. Lauterbach (SPD) warnt immer wieder vor dem Coronavirus und möglicherweise hochansteckenden Varianten, die noch auftreten können.

Am Mittwoch hatten Lauterbach und Justizminister Marco Buschmann (FDP) ein neues Konzept vorgestellt, um Deutschland gegen eine mögliche Herbst-Coronawelle zu wappnen. Im Zentrum steht das Tragen von FFP2- oder medizinischen Masken. So soll bundesweit weiter eine FFP2-Maskenpflicht in Fernzügen und Flugzeugen gelten sowie neu eine Masken- und Testpflicht in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie darüber hinaus in öffentlich zugänglichen Innenräumen wie Supermärkten Masken vorschreiben. An Schulen ist eine Maskenpflicht nur noch erlaubt, wenn der Präsenzunterricht gefährdet ist - und dann nur ab der fünften Klasse.

RKI meldet fast 60.000 Neuinfektionen

5.59 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 432,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 451,3 gelegen (Vorwoche: 607,0; Vormonat: 687,7).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 59 506 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 84 798) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 153) innerhalb eines Tages.

Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.
Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 31 178 705 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

  • Donnerstag, 04. August

Bundesweite Inzidenz sinkt erneut drastisch

6.05:Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 451,3 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 477,9 gelegen (Vorwoche: 630,4; Vormonat: 650,7).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 74 645 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 104 126) und 192 Todesfälle (Vorwoche: 157) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

  • Mittwoch, 03.August

Bundesweite Inzidenz am Mittwoch bei 477

7.35Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 477,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 516,1 gelegen.

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 87 681 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 121 780) und 210 Todesfälle (Vorwoche: 181) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

  • Dienstag, 02. August

EU sichert sich 250 Millionen Dosen Corona-Impfstoff von Hipra

15.56 Uhr: Die Europäische Kommission hat den Zugriff auf bis zu 250 Millionen Dosen des proteinbasierten Corona-Impfstoffs der spanischen Firma Hipra für 14 Mitgliedstaaten gesichert. Einen entsprechenden Rahmenvertrag unterschrieb die EU-Kommission mit dem Unternehmen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Der Wirkstoff wurde als Booster-Impfung entwickelt und wird derzeit von der EU-Arzneimittelagentur EMA geprüft. Deutschland beteiligt sich nicht an dem Gemeinschaftskauf.

„Angesichts der Zunahme der Covid-19-Infektionen in Europa müssen wir bestmöglich Vorsorge treffen, bevor die Herbst- und Wintermonate anbrechen“, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Die Zahl der Booster-Impfungen müsse in den kommenden Monaten unbedingt erhöht werden.

Im Gegensatz zu den sogenannten mRNA-Impfstoffen etwa von Biontech/Pfizer handelt es sich beim Hipra-Präparat um einen proteinbasierten Impfstoff gegen das Coronavirus. Nach EMA-Angaben enthält er zwei Versionen des Spike-Proteins, die im Labor künstlich hergestellt werden. Dieses Eiweiß hilft dem Virus, in die Zellen einzudringen. Nach der Impfung soll der Körper Antikörper und T-Zellen entwickeln. Diese würden dann bei einer Infektion das Virus töten und infizierte Zellen vernichten.

Sorge vor neuen Corona-Varianten – Klinikchef fordert Absage des Münchner Oktoberfests

12.15 Uhr: Ab dem 17. September heißt es in München wieder: O‘zapft is! Nach zwei Jahren Pandemie-Pause kehrt das Oktoberfest zurück. Einer, der das gar nicht gut heißt, ist Thomas Weiler, Chef der Krankenhäuser in Starnberg, Fürstenfeldbruck, Dachau und Landsberg. Das Mitglied des Expertenteams von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek warnt im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) davor, dass durch Besucher und Besucherinnen von anderen Kontinenten andere Corona-Varianten eingeschleppt werden könnten.

„Wir wissen nicht, was im Herbst bei uns vorherrschend sein wird, weil wir momentan auf der Südhalbkugel Varianten sehen, die deutlich andere Stammlinien haben als die Omikron-Variante“, sagt Weiler. Dann kommt er direkt auf die Wiesn zu sprechen: „Wenn das Oktoberfest stattfindet, müssen wir damit rechnen, dass gerade aus Neuseeland und Australien doch einige Besucher einfliegen und uns diese Varianten bescheren.“

Er selbst wird nicht auf die Wiesn gehen und spricht sich in der SZ für eine Absage aus: „Ich bin überzeugt, dass wir uns da keinen Gefallen tun. Das wird zwar eine Riesengaudi und ich vermisse das ja auch – aber wir werden die Wiesn bitterböse bereuen.“

RKI registriert 102 698 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 516,1

7.30 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 516,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 538,9 gelegen (Vorwoche: 678,7; Vormonat: 696,5).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.
Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 102 698 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 145 472) und 171 Todesfälle (Vorwoche: 187) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 30 956 873 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

  • Montag, 01. August

7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat am Montagmorgen bundesweit 861 neue Fälle von Corona-Infektionen vermeldet. Demmnach liegt die 7-Tage-Inzidenz laut RKI aktuell bei 539. Zudem kamen sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus hinzu.

Die veröffentlichten Zahlen sind allerdings nur begrenzt aussagekräftig. Viele Bundesländer melden am Wochenende gar nicht oder nicht vollständig ans RKI.

  • Sonntag,31. Juli

Nouripour berichtet von seiner Corona-Infektion - „Mehrmals am Tag Schwindelgefühl"

9.00 Uhr: Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour spürt auch viele Wochen nach der Genesung noch Langzeitfolgen seiner Corona-Infektion. „Seit meiner Corona-Erkrankung vor drei Monaten leide ich mehrmals am Tag an Schwindelgefühlen“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern (Samstagsausgaben).

„Long Covid ist ein Problem und wir tun gut daran, Corona deshalb nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.“ In der Frage der künftigen Eindämmungsmaßnahmen sprach sich Nouripour dafür aus, Maskenpflichten sowohl in Hotspots als auch bundesweit zu ermöglichen. „Ich plädiere dafür, dass beides im Notfall möglich ist“, sagte er. „Wenn sich die Lage zuspitzt, muss man auch bundesweit reagieren können.“ Eine neuerliche Corona-Welle im Herbst bezeichnete Nouripour als „absehbar“.

Derzeit verhandeln Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) über das neue Infektionsschutzgesetz. Die geltenden Regelungen laufen Ende September aus. Lauterbach hatte am Freitag eine Einigung „in Kürze“ in Aussicht gestellt.

„Hoffentlich kommt es nicht dazu, aber es muss für die Länder im Notfall möglich sein, auf das Infektionsgeschehen mit Maskenpflicht, Abstandsregelungen und weiteren Maßnahmen reagieren zu können“, sagte Nouripour zu den künftigen Inhalten des Infektionsschutzgesetzes. „Sonst haben wir nicht nur eine Krise des Gesundheitssystems, sondern auch spürbare Personalausfälle in der Wirtschaft und in der Verwaltung.“

  • Samstag, 30. Juli

Biden erneut Corona-positiv

21.11 Uhr: US-Präsident Joe Biden ist wenige Tage nach seiner Corona-Infektion erneut positiv auf das Virus getestet worden. Sein Arzt Kevin O'Connor teilte mit, ein Antigen-Test sei am Samstagmorgen positiv ausgefallen, nachdem Biden seit Dienstagabend negativ getestet worden war. Der 79-Jährige begebe sich nun wieder in häusliche Isolation. In dem am Samstag vom Weißen Haus veröffentlichten Schreiben des Arztes hieß es, Biden habe keine Symptome, er fühle sich weiterhin ziemlich gut.

O'Connor erklärte, dass ein solcher „Rückfall“ bei Patienten, die mit dem Covid-Medikament Paxlovid behandelt wurden, in seltenen Fällen beobachtet worden sei. Man beobachte die Entwicklung genau, sehe aber derzeit von einer erneuten Behandlung mit Paxlovid ab.

Bidens Corona-Infektion war nach Angaben des Weißen Hauses am Donnerstag vergangene Woche festgestellt worden. Er hatte fünf Tage in Isolation verbracht und wurde in dieser Zeit nach Angaben des Arztes mit dem Covid-19-Medikament Paxlovid behandelt. Seine Termine hatte Biden per Video- und Telefonschalten wahrgenommen. Der Präsident werde weiterhin „besonders gewissenhaft“ sein, um die Mitarbeiter in seiner Nähe zu schützen, hatte O'Connor am Mittwoch erklärt.

Biden war am Mittwoch ins Oval Office zurückgekehrt. Sein Arzt hatte den Verlauf als mild beschrieben. Bei einer Ansprache im Garten des Weißen Hauses hatte Biden gesagt: „Meine Symptome waren mild. Ich habe mich schnell erholt und mir geht es prima.“ Während der gesamten Zeit der Isolation habe er arbeiten und seine Aufgaben erledigen können. Zuletzt hatte es geheißen, Biden habe kein Fieber mehr und seine Symptome seien fast vollständig abgeklungen.

  • Freitag, 29, Juli

USA bestellen über 65 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bei Moderna

19.07 Uhr: In Vorbereitung auf den Herbst hat die US-Regierung beim amerikanischen Hersteller Moderna mehr als 65 Millionen Dosen Omikron-Impfstoff bestellt. Die Kosten belaufen sich auf 1,74 Milliarden US-Dollar (1,71 Milliarden Euro), wie das für die Bestellung zuständige US-Verteidigungsministerium am Freitag mitteilte. Die Dosen seien zusätzlich zu den bereits beim Hersteller Pfizer georderten 105 Millionen Dosen eines Omikron-Impfstoffes bestellt worden. Die US-Regierung erwartet erste Lieferungen im frühen Herbst, falls die Impfstoffe bis dahin von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassen und von der US-Gesundheitsbehörde CDC empfohlen werden.

Den Angaben zufolge sollen in den USA somit insgesamt rund 170 Millionen Dosen Impfstoffe zur Verfügung stehen, die an die Corona-Variante Omikron angepasst sind. Die Bestellungen bei den beiden Unternehmen könnten mit der Zustimmung des US-Kongresses auf bis zu 600 Millionen Dosen aufgestockt werden, hieß es aus dem Ministerium. Nach eigenen Angaben steht der US-Konzern Moderna kurz vor Abschluss der Entwicklung seines Omikron-Impfstoffs. „Moderna wird im August in der Lage sein, einen an Omikron angepassten Impfstoff bereitzustellen. Das weitere Timing hängt dann von den Zulassungsbehörden ab“, sagte Deutschlandchef Gerald Wiegand der „Wirtschaftswoche“.

Sowohl Pfizer/Biontech als auch Moderna veröffentlichten bereits Ergebnisse, denen zufolge ihre angepassten Impfstoffe eine effiziente Immunantwort auch gegen die neueren Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 anregen.

Bundesweite Inzidenz sinkt auf 607

7.36 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Freitagmorgen die Sieben-Tage-Inzidenz mit 607,0 angegeben. Das geht aus den Zahlen des RKI-Dashboards hervor. Am Vortag hatte dieser Wert noch bei 630,4 gelegen.

Die Zahl der neuen Covid-19-Fälle liegt bei 84.798 und die Gesundheitsämter meldetem 153 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

  • Donnerstag, 28. Juli

RKI meldet erneut mehr als 100.000 Neuinfektionen

5.59 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 630,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 652,0 gelegen (Vorwoche: 740,1; Vormonat: 635,8). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 104 126 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 136 624) und 157 Todesfälle (Vorwoche: 177) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

  • Mittwoch, 27. Juli

Forscher: Coronavirus kam wahrscheinlich vom Tiermarkt in Wuhan

13:05 Uhr: Zwei neue Studien untermauern die Annahme, dass das Coronavirus von einem Tiermarkt der chinesischen Metropole Wuhan stammt - und nicht aus einem chinesischen Labor. Eine der beiden Arbeiten, die vom Wissenschaftsmagazin „Science” veröffentlicht wurden, wertete verfügbare zeitliche und örtliche Daten über die ersten bekannten Corona-Fälle in Wuhan aus.

So stellten die Forscher fest, dass sich die frühesten Covid-19-Fälle auf dem Huanan-Markt unter den Händlern konzentrierten, die lebende Tiere verkauften, oder bei Menschen, die dort einkauften. Alle acht Corona-Fälle in Wuhan, die vor dem 20. Dezember 2019 gemeldet wurden, konnten auf den westlichen Teil des Marktes zurückgeführt werden, auf dem lebende und frisch geschlachtete Tieren angeboten werden.

„Unsere Analysen der verfügbaren Beweise deuten eindeutig darauf hin, dass die Pandemie auf erste menschliche Infektionen von Tieren zurückzuführen ist, die Ende November 2019 auf dem Huanan Markt zum Verkauf standen”, so Kristian Andersen, Mikrobiologe am kalifornischen Scripps-Institut, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. Die Forscher legten sich jedoch nicht fest, von welcher Tierart das Virus auf den Menschen übersprang.

In der zweiten Studie, die ebenfalls in „Science” veröffentlicht wurde, untersuchten Forscher die genetische Daten von frühen Corona-Fällen. Auch hier kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass das Virus wahrscheinlich von Tieren des Huanan-Marktes auf Menschen übersprang.

Bundesweite Inzidenz in Deutschland sinkt leicht

6.04 Uhr:Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 652,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 678,7 gelegen (Vorwoche: 740,1; Vormonat: 591,9).

Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 121 780 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 140 999) und 181 Todesfälle (Vorwoche: 136) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. (red/dpa/afp)

Alle Informationen und aktuellen Entwicklungen finden Sie in unserem Corona-Newsblog.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei in der vergangenen Woche nach dem bereits deutlichen Rückgang in der Vorwoche erneut um insgesamt 27 Prozent gesunken und in allen Bundesländern und Altersgruppen rückläufig, geht aus dem RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend hervor.. 6.19 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von Infektionen mit dem Coronavirus am Mittwochmorgen mit 366,8 angegeben.. 7.45 Uhr : Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) ist mit seiner Forderung nach klaren Empfehlungen zur vierten Corona-Impfung für alle Altersgruppen auf Kritik gestoßen.. Wir müssen auch eine Antwort für den 40-Jährigen haben.“. Bislang steht dafür aber immer noch eine Zulassung aus, die in Europa für September erwartet wird.. Lauterbach hat nach eigenen Angaben dafür gesorgt, „dass die Unternehmen jetzt auch für die EU sehr zügig BA.4/5 entwickeln, zur Zulassung und Auslieferung bringen“, wie er dem „Spiegel“ sagte.. „Wir müssen auch eine Antwort für den 40-Jährigen haben.. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich mit dem Coronavirus infiziert.. 12.15 Uhr: Ab dem 17.. Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen.. „Ich plädiere dafür, dass beides im Notfall möglich ist“, sagte er.. Derzeit verhandeln Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) über das neue Infektionsschutzgesetz.. Bidens Corona-Infektion war nach Angaben des Weißen Hauses am Donnerstag vergangene Woche festgestellt worden.. Die Bestellungen bei den beiden Unternehmen könnten mit der Zustimmung des US-Kongresses auf bis zu 600 Millionen Dosen aufgestockt werden, hieß es aus dem Ministerium.. Die Zahl der neuen Covid-19-Fälle liegt bei 84.798 und die Gesundheitsämter meldetem 153 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

RKI: Gipfel aktueller Welle scheint überschritten +++ Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 345,9 +++ Kein Abstandhalten mehr: US-Gesundheitsbehörde lockert Covid-Regeln +++ Der Newsblog

Für die Krankenhäuser sei die Situation für einen Sommer ungewöhnlich belastend gewesen : Durch die Sommerwelle habe es mehr Infizierte und höhere Krankenstände beim Personal gegeben.Zwar sei es verständlich, dass das Interesse der Bevölkerung an der Thematik zurückgehe, Corona sei aber noch nicht vorbei.. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen von Menschen, die eine schwere akute Atemwegsinfektion und eine Covid-19-Diagnose hatten, sei in der vergangenen Woche ebenso gesunken wie die Zahl der Patienten mit Covid-19-Diagnose auf Intensivstationen.. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) geht davon aus, dass für die kommende Impfkampagne knapp 60 Millionen Impfungen nötig sein könnten , sollte die Ständige Impfkommission (Stiko) die vierte Impfung für Erwachsene unter 60 Jahren empfehlen.. Die Zahl der PCR-Tests auf Sars-CoV-2 und der Anteil der positiven Ergebnisse sind einem Laborverband zufolge in der vergangenen Woche weiter zurückgegangen.. Eine Entspannung sei demnach auch bei der Auslastung der rund 180 Labore, die an der Erhebung teilnehmen, zu verzeichnen: Diese liege aktuell bei lediglich 21 Prozent, wobei die Kapazitäten für die aktuelle Woche auf nun 2,47 Millionen PCR-Tests gesunken seien.. Mit Blick auf die nächste Zeit wies der Laborverband einmal mehr auf die Notwendigkeit der Vorbereitung für Herbst und Winter und der Planungssicherheit hin.. Der Bund müsse daher unter anderem die Kriterien nachschärfen, mit denen die Länder wirksamere Maßnahmen zum Schutz vor Corona-Ansteckungen beschließen und vollziehen könnten.An diesem Dienstag wollen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern in der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) über den in der vergangenen Woche vorgelegten Entwurf beraten.

RKI: Gipfel aktueller Welle scheint überschritten +++ Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 345,9 +++ Kein Abstandhalten mehr: US-Gesundheitsbehörde lockert Covid-Regeln +++ Der Newsblog

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sei in der vergangenen Woche nach dem bereits deutlichen Rückgang in der Vorwoche erneut um insgesamt 27 Prozent gesunken und in allen Bundesländern und Altersgruppen rückläufig, geht aus dem RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend hervor.. Die Zahl der Krankenhausaufnahmen von Menschen, die eine schwere akute Atemwegsinfektion und eine Covid-19-Diagnose hatten, sei in der vergangenen Woche ebenso gesunken wie die Zahl der Patienten mit Covid-19-Diagnose auf Intensivstationen.. Auch bei den Todesfällen in Verbindung mit dem Virus spricht das RKI zuletzt von einem Rückgang - in der vergangenen Woche mit 372 übermittelten Todesfällen im Vergleich zu 444 in der Vorwoche.. Auch in weiteren Städten ist die Bewegungsfreiheit für Millionen Menschen weitgehend auf ihre Wohngebiete beschränkt.. Zu Kritik an den Vorschlägen zum neuen Infektionsschutzgesetz sagte Stark-Watzinger: „Die Länder haben jede Möglichkeit, auch mit den Schulen sich Regeln zu geben.“ Es sei die Hausaufgabe für den Sommer gewesen diese vorzubereiten.

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Author: The Hon. Margery Christiansen

Last Updated: 10/08/2022

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