Lauterbach kündigt Omikron-Impfungen ab nächster Woche an (2022)

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Lauterbach kündigt Impfungen mit neuen Impfstoffen ab nächster Woche an

Nach der Zulassung neuer Corona-Impfstoffe durch die Europäische Arzneimittelbehörde auf Basis der Omikron-Variante BA.1 ruft Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dazu auf, sich impfen zu lassen. "Ab der nächsten Woche können die Impfungen mit den neuen Impfstoffen beginnen", erklärt der SPD-Politiker. "Jetzt ist der optimale Zeitpunkt, Impflücken für den Herbst zu schließen." Lauterbach bezeichnet die Zulassung der angepassten BA.1-Impfstoffe als Quantensprung im Kampf gegen die Pandemie: "Jetzt können Impfstoffe eingesetzt werden, die gegen alle bisher bekannten Virusvarianten sehr gut wirken." (Reuters)

EMA erteilt Zulassung für angepasste Omikron-Vakzine

Die beiden angepassten Corona-Impfstoffe haben soeben eine Zulassung für die EU bekommen. Gestern teilten die USA bereits eine entsprechende Entscheidung mit.

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Corona-Warnung in Nina-Warnapp aufgehoben

Die bundesweite Corona-Warnung in der Warnapp Nina ist am Freitag aufgehoben worden. In der App war auch von einer „Entwarnung“ die Rede. Das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wies aber darauf hin, dass diese Formulierung technisch bedingt sei. „Um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: Die Corona-Pandemie besteht fort. Für Corona gibt es keine Entwarnung!

Wie das Amt erläuterte, gibt es in der App nur die drei Zustände „Warnung“, „Aktualisierung“ und „Entwarnung“. Eine bestehende Warnung einfach „still“ herauszunehmen, ist demnach bisher nicht möglich. Die bundesweite Corona-Warnmeldung wurde deshalb unter dem technischen Titel „Entwarnung“ entfernt. Das System soll den Angaben zufolge jetzt weiterentwickelt werden, so dass künftig Meldungen auch „still“ wieder herausgenommen werden können.

Konkret zu lesen war in der App folgende Überschrift: „Entwarnung: Coronavirus: Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit“. Im Text hieß es dann weiter: „Dies ist die Entwarnung zur Warnung „Coronavirus: Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit“ vom 07.04.2022“. Diese Warnung sei aufgehoben. Nutzer der App dürften sich daraufhin die Frage gestellt haben, ob Corona nun offiziell nicht mehr als Gefahr eingestuft wird.

Das Bundesgesundheitsministerium trat diesem Eindruck entgegen. Man habe lediglich einen aktualisierten Text an das für die App zuständige BKK geschickt. In diesem Text, der in der App nach den oben zitierten Zeilen zu sehen ist, heißt es wörtlich: „Dies ist eine wichtige Information des Bundesministeriums für Gesundheit. Das Coronavirus ist weiterhin eine ernste Gefahr für Ihre Gesundheit. Nutzen Sie die Angebote für die Corona-Schutzimpfung und frischen Sie wenn nötig Ihren Impfschutz auf. Auch wenn die bundesweite Warnung hiermit aufgehoben wird, beachten Sie auch weiterhin die gegebenen Handlungsempfehlungen, vor allem die AHA-Regeln.“ Ein Ministeriumssprecher verwies zudem auf das Robert Koch-Institut, das eine Gefährdung durch Covid-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt weiter als hoch einschätze. (dpa)

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Ärztepräsident: Praxen auf Nachfrage nach Impfungen vorbereitet

Ärztepräsident Klaus Reinhardt sieht die Praxen auf die Nachfrage nach dem angepassten Corona-Impfstoff vorbereitet. Zudem rechne er damit, dass anders als zu Beginn der ersten Impfkampagne voraussichtlich ausreichend Impfstoff vorhanden sein werde, sagte der Präsident der Bundesärztekammer am Freitag im Deutschlandfunk. Entscheidend sei nun, die Menschen über die Impfungen zu informieren. „Es wird uns einfacher gemacht in den Praxen, wenn die Menschen seitens der öffentlichen Einrichtungen entsprechend aufgeklärt werden.“

Reinhardt machte deutlich, dass er von der Ständigen Impfkommission erwarte, dass sie „jetzt möglich bald“ Empfehlungen ausspricht, wer sich mit dem an die Omikron-Variante BA.1 angepassten Impfstoff impfen lassen sollte. „Voraussichtlich wird es so sein, dass man den über 60-Jährigen und den Menschen mit Vorerkrankungen oder Immunschwäche empfehlen wird, sich impfen zu lassen.“

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hat am Donnerstag den Weg für zwei angepasste Impfstoffe der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna freigemacht, die zur Auffrischung dienen sollen. Die EU-Kommission muss noch formal über die Zulassung entscheiden. Das Bundesgesundheitsministerium erwartet in den nächsten beiden Wochen rund 14 Millionen Dosen. (dpa)

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Amtsärzte-Chef: Bürger sollten sich jetzt mit BA.1-Impfstoff boostern lassen

Die deutschen Amtsärzte haben sich ausdrücklich für eine breite Nutzung der neuen, an die Omikron-Subvariante BA.1 angepassten Corona-Impfstoffe ausgesprochen. "Mit der Zulassung des neuen Omikron-BA.1-Impfstoffes stellen sich viele die Frage, ob sie dieses Vakzin für eine Booster-Impfung nehmen sollen oder ob sie besser auf den Impfstoff warten, der an BA.4 und BA.5 angepasst ist", sagte der Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienste (BVÖGD), Johannes Nießen, den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag.

Wer sich jetzt eine vierte Impfung holen wolle, solle "nicht zögern und auf weitere Impfstoffe warten", sagte Nießen. "Er macht nichts falsch, wenn er den BA.1-Impfstoff nutzt."

Zum jetzigen Zeitpunkt könne nicht einmal gesagt werden, welcher der beiden Impfstofftypen im Herbst und Winter besser schütze, sagte Nießen weiter. "Bislang fehlen dazu die nötigen Daten. Wir wissen nicht einmal, welche Variante im Herbst und Winter dominant sein wird. Es kann durchaus sein, dass es wieder der BA.1-Subtyp ist." Klar sei aber: "Impfen hilft immer."

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Donnerstag den auf BA.1 angepassten Corona-Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna die Zulassung erteilt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) sprach von einem "Quantensprung im Kampf gegen die Pandemie" und will die neuen Vakzine bereits kommende Woche bereitstellen.

Bei den zugelassenen Vakzinen handelt es sich um sogenannte bivalente Corona-Impfstoffe, die sowohl auf die Abwehr der ursprünglichen Form des Coronavirus ausgerichtet sind als auch auf BA.1, einen Subtyp der Omikron-Variante des Coronavirus.

Mittlerweile herrschen weltweit allerdings die neueren Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5 vor. Sie hatten die jüngsten Corona-Wellen in Europa und den USA in den vergangenen Monaten verursacht. Die Zulassung eines auf diese beiden Subtypen zugeschnittenen Corona-Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer soll laut EMA voraussichtlich im Herbst erfolgen. (AFP)

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Grünes Licht für Einsatz von neuen Corona-Impfstoffen in den USA

In den USA kann mit Corona-Auffrischungsimpfungen mit den neuen, auf die Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 abzielenden Vakzinen begonnen werden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC sprach am Donnerstagabend (Ortszeit) eine offizielle Impfempfehlung für die entsprechenden Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna aus. Zuvor hatte sich das zuständige Expertengremium bei der CDC mit klarer Mehrheit hinter die neuen Vakzine gestellt.

"Die aktualisierten Covid-19-Booster wurden so entwickelt, dass sie besser gegen die zuletzt zirkulierende Covid-19-Variante schützen", erklärte CDC-Chefin Rochelle Walensky. "Sie können helfen, einen Schutz wiederherzustellen, der seit der vorherigen Impfung nachgelassen hat, und wurden konzipiert, um einen breiteren Schutz gegen neuere Varianten zu bieten."

Der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird ab einem Alter von zwölf Jahren empfohlen, der Impfstoff des US-Pharmaunternehmens Moderna ab 18 Jahren. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte am Mittwoch entsprechende Notfallzulassungen erteilt. Für den Beginn der Impfungen, der für Anfang kommender Woche erwartet wird, fehlte dann noch das grüne Licht der CDC, das nun erteilt wurde.

Bei den zugelassenen Vakzinen handelt es sich um sogenannte bivalente Impfstoffe, die sowohl gegen den Anfang 2020 vorherrschenden Wildtyp des Coronavirus als auch gegen die derzeit überwiegenden Omikron-Subtypen BA.4 und BA.5 gerichtet sind. Die Subvarianten BA.4 und BA.5 herrschen derzeit weltweit vor, sie hatten die jüngsten Corona-Wellen in Europa und den USA in den vergangenen Monaten verursacht.

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Donnerstag den auf BA.1 angepassten Corona-Impfstoffen der Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna die Zulassung erteilt. Die Zulassung des auf BA.4 und BA.5 angepassten Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer soll laut EMA voraussichtlich im Herbst erfolgen. (AFP)

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Virologe Streeck: An Omikron angepasste Impfung kein Gamechanger

Angesichts der neuen angepassten Omikron-Impfstoffe dämpft der Virologe Hendrik Streeck die Erwartungen. „Der Booster sorgt noch einmal für etwas gesteigerte Antikörperspiegel im Blut von Geimpften. Wie gut er vor einer Infektion schützt, wurde nicht getestet“, sagte der Wissenschaftler, der Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung ist, der Deutschen Presse-Agentur.

Man müsse davon ausgehen, dass der Effekt ausfalle wie beim bisherigen Booster, also mit einem Schutz vor Ansteckung für einen ungefähren Zeitraum von drei Monaten. „Ein Schutz vor Ansteckung für einen längeren Zeitraum ist nicht bewiesen und auch nicht wahrscheinlich“, sagte der Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn. Trotz allem sei auch hier ein guter Schutz vor schwerer Erkrankung wie bei den vorherigen Impfstoffen gegeben.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat am Donnerstag den Weg für zwei an die Omikron-Variante angepasste Impfstoffe für Menschen ab zwölf Jahren freigemacht: Es geht um Booster, die auch der Sublinie BA.1 Rechnung tragen.

„Man muss ganz deutlich sagen: Die Verwendung des angepassten Impfstoffs ist nicht bei allen Menschen nötig“, sagte Streeck. Eine zweite Auffrischimpfung mit dem neuen Präparat mache Sinn für die Gruppen, denen die Ständige Impfkommission (Stiko) dies auch jetzt schon empfiehlt, also bestimmten Gruppen mit einem Risiko für schwere Verläufe - wie Menschen ab 60 Jahren.

„Es ist nicht der Fall, dass sich jeder junge, fitte, geimpfte Mensch nun schnellstmöglich eine Dosis davon geben lassen muss - insbesondere dann nicht, wenn man im Sommer eine Corona-Infektion durchgemacht hat. Meist waren das bereits Ansteckungen mit der Sublinie BA.5, was als Ersatz für den Booster gesehen werden kann.“ Er riet davon ab, sich nach einer Infektion gleich wieder impfen zu lassen.

Streeck betonte, er wünsche sich eine klare Kommunikation der Politik, für wen eine vierte Impfung mit dem angepassten Impfstoff überhaupt notwendig ist. Dass es dazu bisher keine Stellungnahme der Stiko gebe finde er vertretbar. „Angesichts der vorliegenden Daten sehe ich keinen ganz akuten Handlungsbedarf. Denn man darf sich von dem angepassten Impfstoff nun nicht zu viel versprechen und denken, dass das jetzt der Gamechanger in der Pandemie wäre.“ (dpa)

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RKI registriert 33.930 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 234,4

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 234,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 237,3 gelegen (Vorwoche: 263,6; Vormonat: 516,1). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 33.930 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 37.343) und 148 Todesfälle (Vorwoche: 90) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 32.218 483 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. (dpa)

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Corona-Lockdown für chinesische 16-Millionen-Einwohner-Stadt Chengdu verhängt

Zur Eindämmung einesCorona-Ausbruchs in Chengdu ist für die 16-Millionen-Einwohner-Stadt im Südwesten Chinas ein Lockdown verhängt worden.


Von Donnerstagabend an müssen die Einwohner grundsätzlich zu Hause bleiben, wie die Behörden mitteilten. Jeweils ein Haushaltsmitglied darf Lebensmittel und andere lebensnotwendige Produkte einkaufen gehen, wenn es einen negativenCorona-Test vorweisen kann, der nicht älter als 24 Stunden ist.

Chengdu verlassen dürfen seine Einwohner nur, wenn es "absolut notwendig" sei, hieß es weiter. Bis Sonntag sollen alle Einwohner der Metropole auf das Coronavirus getestet werden. Diese strikten Maßnahmen dienten dazu, "die Ausbreitung des Ausbruchs entscheidend zu stoppen und die Gesundheit aller Bürger zu garantieren", erklärten die Behörden.

In Chengdu wurden nach Angaben der Stadtverwaltung am Donnerstag 157 lokaleCorona-Neuinfektionen nachgewiesen, davon 51 symptomlose Fälle. China verfolgt als einzige große Volkswirtschaft weltweit eine strikte Null-Covid-Strategie. Selbst bei nur wenigen Neuinfektionen werden Lockdownmaßnahmen, Massentests und strikte Quarantänen verfügt. (AFP)

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Lauterbachempfiehlt WartenaufneuenImpfstoff

BundesgesundheitsministerKarlLauterbach(SPD) hat angesichts der anstehenden Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zu angepasstenCorona-Impfstoffen dazu geraten,beiImpfungengegendas VirusaufdieneuenVakzine zuwarten. "Jetzt macht es wirklich Sinn, die paar Tage zuwarten, bis der neueImpfstoffda ist", sagteLauterbacham Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin".

Beideneuenan die Omikron-Variante angepassten Impfstoffe böten einen "sehr gutenSchutz"gegenalte und neue Virusvarianten. Sie enthielten Teile des alten Impfstoffs und darüber hinaus Teile, diegegendie Omikron-Varianten schützten.

Dass alte Impfstoffe nun verfallen, bezeichneteLauterbachals ein "Luxusproblem". Jedem, der wolle, könne ein Impfangebot gemacht werden. "Ich bin erstmal dankbar, dass dieser enorme wissenschaftliche Sprung nach vorne gelungen ist", sagteLauterbach. DieneuenImpfstoffe böten einenSchutzvor derzeit jeder bekannten Variante und schützten wahrscheinlich auch vor einer Ansteckung.

Nach eigenen Angaben istLauterbachmit der Ständigen Impfkommission (Stiko) im Gespräch. Eine Woche nach der Zulassung desneuenImpfstoffs werde das Gremium eine Empfehlung aussprechen.

Für den Donnerstag oder Freitag wird eine Entscheidung der EMA zur Zulassung von an die Omikron-Variante angepasstenCorona-Impfstoffen in der EU erwartet. Anträge für Impfstoffegegenden Omikron-Subtyp BA.1 liegen vom Mainzer Biotechnologie-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer sowie von dem US-Pharmakonzern Moderna vor.

Nach Plänen vonLauterbachsollen dieneuenImpfstoffe nach einer Genehmigung bereits kommende Woche ausgeliefert werden.


Auch wenn dieneuenImpfstoffeaufdie Variante BA.1 zugeschnitten sind, seien sie auchgegenandere Omikron-Varianten wirksam, hatteLauterbachAnfang der Woche in einem Schreiben an die Leistungserbringer der Impfkampagne erklärt. Ein weitererneuer, an die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5 angepassterImpfstoffwerde "nur wenige Wochen später zur Verfügung stehen", hieß es in dem Schreiben zudem. (AFP)

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Corona-Maßnahmen dämpfen Stimmung in chinesischen Industriebetrieben

In China hat sich die Stimmung in den Industriebetrieben weiter eingetrübt und deutet auf ein Schrumpfen der wirtschaftlichen Aktivitäten hin. Im August fiel der Einkaufsmanagerindex (PMI) des chinesischen Wirtschaftsmagazins „Caixin“ von 50,4 Punkten im Vormonat auf 49,5 Zähler, wie das Blatt am Donnerstag berichtete. Es ist der zweite Rückgang in Folge. Das Konjunkturbarometer ist damit wieder unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Punkten gefallen, was auf einen Rückgang der industriellen Tätigkeit hindeutet.

Analysten wurden von der Stärke des Stimmungsdämpfers überrascht. Sie hatten zwar mit einem Rückgang des Indikators gerechnet, waren aber im Schnitt von einem Indexwert von 50,0 Punkten ausgegangen. Der Caixin-Index beruht auf einer Umfrage unter eher kleinen und mittelgroßen Privatunternehmen in China. Am Vortag war bereits der offizielle Index des Statistikamtes veröffentlicht worden, der sich mehr auf große und staatliche Unternehmen konzentriert. Hier lag der Indexwert bei 49,4 Punkten und damit ebenfalls unter der Expansionsschwelle.

Ein wesentlicher Grund für die vergleichsweise schwache konjunkturelle Entwicklung in China ist das nach wie vor harte Vorgehen der Regierung in Peking gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Zuletzt ist es in großen Städten mehrfach zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit für die Bevölkerung gekommen, die auch die Wirtschaft der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt bremsen.

Zuletzt haben die Behörden eine Ausgangssperre in einer der größten Metropolen des Landes verhängt. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, sollen grundsätzlich alle rund 21 Millionen Bewohner der südwestchinesischen Metropole Chengdu nicht mehr vor die Tür gehen. Innerhalb von vier Tagen soll dann die gesamte Stadt durchgetestet werden. (dpa)

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In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 39.396 auf über 32,1 Millionen. Das sind 9805 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 49.201 Ansteckungen verzeichnet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 237,3. Das RKI meldet 90 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 147.494. (Reuters)

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EMA könnte erstmals auf Omikron angepasstes Corona-Vakzin in der EU zulassen

Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) könnte am Donnerstag erstmals an die Omikron-Variante angepasste Corona-Impfstoffe in der EU zulassen. Die Zulassungsanträge für die Impfstoffe gegen den Omikron-Subtyp BA.1 hatten neben dem Mainzer Biotechnologie-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer auch der US-Pharmakonzern Moderna eingereicht. Das dafür zuständige Gremium der EMA hält dazu am Donnerstag eine außerordentliche Sitzung ab.

Mitte August hatte die britische Arzneimittelbehörde grünes Licht für den sogenannten bivalenten Corona-Impfstoff von Moderna gegeben, der ebenso wie das Biontech-Vakzin sowohl gegen den ursprünglichen Coronavirus-Stamm als auch gegen die Omikron-Subvariante BA.1 wirkt. Die aktuell dominanten Subtypen der Omikron-Variante sind allerdings BA.4 und BA.5. In den USA genehmigte die Arzneimittelbehörde FDA am Mittwoch zwei auf diese Subtypen zielende angepasste Impfstoffe von Moderna sowie von Biontech/Pfizer per Notfallzulassung. (AFP)

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Hausärztebemängeln„kommunikativesChaos“beiCorona-Impfstoffen

Der Deutsche Hausärzteverband hat klare Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (Stiko) zu den neuenCorona-Impfstoffengefordert. „Dass nun angepasste Impfstoffe zur Verfügung stehen, ist eine sehr positive Nachricht“, sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, Ulrich Weigeldt, der Düsseldorfer „Rheinischen Post“. „Weniger schön ist das kommunikative Chaos rund um die verschiedenen angepassten Impfstoffe.“

Patientinnen und Patienten würden sich fragen, ob es sinnvoll sei, sich Anfang September mit dem an BA.1 angepassten Impfstoff impfen zu lassen, oder ob man auf den an BA.4/BA.5 angepassten Impfstoff warten sollte, sagte Weigeldt. „Hier braucht es sehr zeitnah eine klare Empfehlung der Stiko, an welcher sich auch die Hausärztinnen undHausärzteorientieren können.“ Bisher lägen dazu keinerlei Informationen vor.

Am Montag hatte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Lieferungen eines an die Virusvariante BA.1 angepassten Impfstoffes für Anfang September angekündigt. Eine EU-weite Zulassung steht noch aus, wird aber erwartet.

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, nannte das in den Zeitungen der Funke Medienguppe (Mittwoch) „eine gute Nachricht“. Die klinischen Studien der Hersteller zeigten, dass das adaptierte Vakzin deutlich mehr Antikörper gegen Omikron hervorrufe und somit der Immunschutz gesteigert werden könne.

„Der beste Impfstoff hilft aber nichts, wenn er liegen bleibt“, sagte Reinhardt. Ältere Menschen und Patienten mit Immunschwäche und schweren Vorerkrankungen sollten sich zügig ein viertes Mal impfen lassen, auch wenn in einigen Wochen mit der Zulassung weiterer neuer Impfstoffe gegen die BA.4- und BA.5-Varianten zu rechnen sei, empfahl Reinhardt. Ob auch junge, gesunde Menschen ihren Immunschutz durch eine Impfung mit den neuen BA.1- beziehungsweise BA.4/BA.5-Vakzinen steigern sollten, müsse die Stiko beurteilen. (dpa)

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China schickt wieder Millionen Menschen in Lockdowns

Angesichts der anhaltend strengen Corona-Maßnahmen stecken in China erneut Millionen Menschen in Lockdowns fest. Wie der Staatssender CCTV berichtete, wurde etwa in der nordostchinesischen Metropole Dalian für circa die Hälfte der sechs Millionen Einwohner eine Ausgangssperre verhängt. Auch die Städte Chengde und Shijiazhuang in der Nähe von Peking verhängten Ausgeh-Restriktionen für eine nicht genannte Zahl von Menschen.

In der ostchinesischen Millionenstadt Tianjin ordneten die Behörden bereits zu Beginn der Woche Corona-Tests für die gesamte Bevölkerung an. Auch in der südchinesischen Metropole Shenzhen wurden erneut einige Teile der Stadt abgeriegelt. Die Behörden verhängten die drastischen Maßnahmen, obwohl landesweit am Dienstag lediglich 349 neue Infektionen gemeldet wurden.

Chinas Wirtschaft leidet darunter, dass Peking nicht von seiner strikten „Null-Corona-Politik“ abrücken will. Diese hat zum Ziel, jeden Ausbruch des Virus im Keim zu ersticken. Zahlreiche Millionenstädte in China hatten in diesem Jahr immer wieder harte Corona-Maßnahmen verhängt, um die Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante zu verhindern. (dpa)

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RKI registriert 54504Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 247,3

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstagmorgen mit 247,3 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Am Vortag hatte der Wert derCorona-Neuinfektionen pro 100000 Einwohner und Woche bei 242,8 gelegen (Vorwoche: 288,5; Vormonat: 578,1). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 54504Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 60411) und 119 Todesfälle (Vorwoche: 146) innerhalb eines Tages. (Reuters)

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Scholz führt in Regierungsflieger Maskenpflicht wieder ein

Auf den Flügen von Bundeskanzler Olaf Scholz gilt in Regierungsmaschinen wieder Maskenpflicht. Nach Kritik, weil bei einer Kanada-Reise das Tragen von Masken nur empfohlen war, verschärfte das Kanzleramt für die Tagesreise des Regierungschefs nach Prag am Montag die Corona-Regeln wieder. „Mit Blick auf die öffentliche Debatte der vergangenen Tage hat das Bundeskanzleramt beschlossen, neben einem aktuellen PCR-Test auch wieder das Tragen von Masken während des gesamten Fluges vorzuschreiben“, teilte ein Regierungssprecher auf Anfrage mit.

Auch die Test-Vorschriften wurden verschärft. Zusätzlich zu einem PCR-Test höchstens 24 Stunden vor Abflug mussten alle Passagiere vor dem Einchecken auch einen Schnelltest machen. Die Luftwaffe hatte im Juli die Corona-Regeln für die Regierungsmaschinen gelockert. Seitdem gilt keine grundsätzliche Maskenpflicht mehr, sondern nur noch eine Empfehlung. Bundespräsident, Kanzler oder Minister haben aber die Möglichkeit, zusätzliche Schutzmaßnahmen anzuordnen.

Bei der Reise nach Kanada zusammen mit Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) vergangene Woche hatte Scholz darauf verzichtet. Ein Video und Fotos vom Hinflug sorgten dann für Kritik. Darauf waren Habeck und eng beieinander sitzende Journalisten ohne Masken zu sehen. Nun müssen alle Passagiere wieder FFP2-Maske tragen. Auch auf allen Linienflügen von und nach Deutschland gilt eine Maskenpflicht. (dpa)

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Behörden schließen wegen Corona weltgrößten Elektronikmarkt in China

Die Behörden in der südchinesischen Stadt Shenzhen haben den weltgrößten Elektronikmarkt Huaqiangbei nach einem Corona-Ausbruch vorübergehend geschlossen. Der Markt in der auch als "Silicon Valley von China" bekannten Metropole blieb am Montag zu. Drei Hauptgebäude des weitläufigen Areals mit Tausenden von Ständen, die Mikrochips, Telefonteile und andere Komponenten an Hersteller verkaufen, sollen vorerst bis zum 2. September dicht bleiben. Mitarbeiter der Stadtverwaltung bestätigten gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters die Schließung. Drei dort arbeitende Personen sagten, die Gebäudemanager hätten sie angewiesen, von zu Hause aus zu arbeiten.

Das Technologiezentrum mit seinen rund 18 Millionen Einwohnern hatte zuvor insgesamt elf neue Corona-Fälle gemeldet. Um eine Ausbreitung zu verhindern, wurden auch 24 U-Bahn-Stationen in der Metropole geschlossen. Diese liegen in den zentralen Bezirken Futian und Luohu.

Lockdowns in der Volksrepublik können zu Verwerfungen in der Weltwirtschaft führen. Die Wirtschaftsmetropole Shanghai etwa wurde im Frühjahr in einen wochenlangen harten Corona-Lockdown geschickt, der die weltweiten Materialengpässe verschärfte. Die deutsche Wirtschaft ist davon besonders betroffen, ist China doch ihr mit Abstand wichtigster Handelspartner. (Reuters)

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Hotels und Gaststätten haben wieder mehr Gäste und Umsatz

Hotels und Gaststätten in Berlin haben wieder mehr Gäste und Einnahmen als vor einem Jahr. Die Hotels verbuchten im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 170 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, als es monatelang starke Corona-Beschränkungen gab. Bei den Gaststätten lag das Plus bei rund 105 Prozent, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Montag mitteilte.

Zwar ist der Umsatz des Vor-Corona-Krisenniveaus bei Hotels und Gaststätten noch nicht erreicht. Thomas Lengfelder, Vorsitzender des Berliner Hotel-und Gaststättenverbands, zeigte sich allerdings optimistisch. Er rechnet im September mit Rekordumsätzen für seine Branche.

Der September werde „ein traumhafter Monat“, sagte Lengfelder der „Berliner Morgenpost“ (Montag). Die Rückmeldungen der Hotels seien durchweg euphorisch, alle Prognosen gingen von einer annähernden Vollauslastung aus. Er erwarte, dass Ende September das Vorkrisenniveau erreicht sein könnte. Für die Zeit ab Oktober gebe es aber noch „eine große Unsicherheit“ bei den Hotels- und Gaststätten. (dpa)

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Einsatz von FFP2-Masken weiter unterschiedlich bewertet

Mit Blick auf die Corona-Vorgaben für den Herbst sind unterschiedliche Experteneinschätzungen zu einem breiteren Einsatz von FFP2-Masken deutlich geworden. Der Immunologe Leif-Erik Sander von der Berliner Charité sagte am Montag in einer Bundestagsanhörung, FFP2-Masken könnten auch über längere Zeit die Übertragung von Viren effektiv verhindern, wenn sie gut getragen würden. Er glaube, dass viele Menschen darin jetzt auch außerhalb des medizinischen Bereichs gut geübt seien. Im Herbst sei eine Reduktion der Virus-Transmission erheblich, weil das Infektionsgeschehen negativ beeinflusst werden könne und so sicherlich andere Maßnahmen verhindert werden könnten.

Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sagte in der Anhörung des Gesundheitsausschusses, FFP2-Masken hätten eine deutlich höhere Schutzwirkung für geschultes medizinisches Personal, das sehr häufig Kontakt mit Corona-Patienten habe. Entscheidend sei aber die richtige Verwendung, die in der Allgemeinbevölkerung größtenteils nicht gegeben sei. Für sie sei daher auch eine FFP2-Maskenpflicht insbesondere im Flug- und Fernverkehr nicht zu begründen.

Für den Herbst hatte das Bundeskabinett einen Entwurf auf den Weg gebracht, der vom 1. Oktober bis 7. April 2023 wieder weitergehende Regeln zu Masken und Tests vorsieht. Bundesweit soll unter anderem eine FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen und Fernzügen gelten - bisher sind dort auch einfachere OP-Masken möglich. Die Länder sollen zudem weitere Schutzauflagen verhängen und bei kritischer Lage ausweiten können. Rolf Rosenbrock von der Berlin School of Public Health schlug in der Anhörung eine große Informationskampagne vor, um vielen Menschen das richtige Tragen von Masken nahezubringen. (dpa)

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Author: Lakeisha Bayer VM

Last Updated: 08/18/2022

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