Ursachen von Leistenschmerzen: Muskeln, Sehnen, Gelenke (2022)

Zwischen dem Bewegungssystem und der Leiste gibt es viele Berührungspunkte. Das Leistenband spannt sich an zwei Eckpunkten des Beckens auf: zwischen dem vorderen Beckenkamm und dem Schambein. Gleich in der Nähe befindet sich das Hüftgelenk. Es ist im knöchernen Becken verankert. Dieses liefert wiederum den Rahmen für das Kreuz und nimmt die Lendenwirbelsäule auf.

Starke Muskeln und Bänder geben dem Gefüge rundherum Halt. Die Leiste liegt ein bisschen dazwischen und kann daher bei krankhaften Voränderungen in der Umgebung mitreagieren. Zudem ist sie eine anatomische Schwachstelle. Was im Einzelfall die Ursache ist, wenn es beim Beugen der Hüfte in der Leiste zieht und zwickt, kann zunächst ein Orthopäde abklären.

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Leistenschmerzen durch Muskelungleichgewichte, Probleme mit der Körperstatik, Fehlstellungen

Fußfehlstellungen, Beinlängenunterschiede, Muskelungleichgewichte und Haltungsfehler – das sind Entwicklungen, die mitunter auch zu Schmerzempfindungen im Beckenbereich, an der Hüfte und in der Leiste führen. Etwa, wenn der Körper eine Ausgleichshaltung sucht und so bestimmte Muskelpartien einseitig belastet.

Damit verbundene Störungen sind anfangs meist nur funktionell: Sie lassen sich also rückgängig machen. Auf Dauer können sie sich aber festsetzen, und dann ist es schwerer, sie zu korrigieren. Deshalb der Rat, Haltungs- und Statikprobleme so früh wie möglich anzugehen.

Muskelungleichgewichte: Einseitige Über- oder Unterforderung bestimmter Muskelgruppen stört das Zusammenspiel untereinander und von Gelenken. Bei vielen Menschen sind zum Beispiel die Rückenstrecker oder Bauchmuskeln, der berühmte Gesäßmuskel (Glutaeus) oder Muskeln hinten am Oberschenkel schlaff. Dann kippt das Becken nach vorne, es entsteht ein Hohlkreuz.

Der in der Folge ständig angespannte Hüftbeuger (vor allem der Lenden-Darmbein-Muskel, auch Iliopsoas-Muskel) tendiert dazu, sich zu verkürzen. Das forciert die Beckenkippung und belastet die vom Hohlkreuz bereits strapazierte Lendenwirbelsäule noch mehr. Auch ständiges Heben überlastet Muskeln wie den Hüftbeuger, übrigens auch die Bauchwand, was einen Leistenbruch begünstigen kann.

Symptome: Ein überreizter Lenden-Darmbeinmuskel führt zu Schmerzen im Kreuz- und Bauchbereich, an der Leiste sowie in der Oberschenkel- und Hüftgegend, vor allem bei Belastungen (funktionelle Muskelschmerzen). Die Schmerzen können allerdings auch mit Reizungen an den Sehnen, Schleimbeuteln oder Kreuzdarmbeingelenken zusammenhängen (siehe Beitrag "Schmerzen im Gesäß/Kreuz"). Im letzteren Fall sind plötzliche Blockierungen mit starken Kreuzschmerzen, die auch in die Hüften und Leisten ausstrahlen können, möglich.

(Video) Leistenschmerzen was tun? Hilfe bei Ursachen wie Schambeinentzündung, Sportlerleiste, Nierensteine ✅

Therapie: Bei funktionellen Muskelschmerzen ist gezieltes Dehnen und Aufbautraining der Muskulatur sowie eine Haltungskorrektur mit physiotherapeutischer Anleitung vorrangig wichtig. Ein vorübergehend eingenommenes entzündungshemmendes Schmerzmittel, etwa ein nicht steriodales Antirheumatikum, kann die Schmerzen kurzfristig lindern helfen. Lassen Sie sich dazu auch in der Apotheke beraten. Bei Rückkehr zur Normalität anstehende Belastungen überlegt einteilen und regelmäßig Pausen einlegen. Eine maßgebliche Fehlstellung des Hüftgelenkes macht möglicherweise einen korrigierenden Eingriff notwendig.

Beinlängenunterschied: Kein Bein gleicht dem anderen. Bei zwei Drittel aller Menschen sind sie verschieden lang. Vielen fällt das aber gar nicht auf, da der Unterschied minimal ist. Häufig geben Muskelungleichgewichte oder Haltungsprobleme den Ausschlag. Aber auch nach einer Verletzung oder Krankheit kann sich eine Seite verkürzen, zum Beispiel aufgrund einer Versteifung im Bereich der Hüftmuskeln (sogenannte Adduktorenkontraktur).

Außerdem gibt es anatomische Gründe für unterscheidlich lange Beine – angeborene wie erworbene. Das Knochenwachstum kann rechts und links unterschiedlich verlaufen sein. Es kann eine Skoliose – es gibt verschiedene Formen – mit Beckenschiefstand vorliegen. Der Längenunterschied der Beine kann auch Folge eines Knochenbruches, einer Knochen- oder Muskelkrankheit, einer Hüftfehlstellung (Hüftdysplasie, Coxa valga und vara, siehe weiter unten), einer eingesetzten Prothese oder einer neurologischen Störung sein. Mitunter führt er zu einem funktionellen Beckenschiefstand mit Folgeskoliose (hier ohne Drehkomponente der Wirbelsäule). Manchmal bleibt die Ursache unklar.

Symptome: Bis zu ungefähr einem Zentimeter gleicht der Körper den Unterschied meist durch eine leichte Schiefhaltung des Beckens aus. Ist es deutlich mehr, so hat das zur Folge, dass der Betroffene mit dem kürzeren Bein auf den Zehenspitzen geht (Spitzfußhaltung) und auf der längeren Seite die Hüfte und das Knie stärker beugt. Es ist klar, dass dies viele Probleme an der gesamten unteren Körperstatik bis zur Hüfte und Leiste nach sich zieht. Sie reichen von Muskelverspannungen und -verkürzungen über Sehnenansatz- und Scheimbeutelentzündungen bis zum schmerzhaften Verschleiß (Arthrose) an den Hüftgelenken und kleinen Wirbelgelenken, sodann von Bandscheiben. Mitunter kann die Wirbelsäule bis zu den oberen Etagen belastet sein. Schmerzen, weitere ausgleichende Fehlhaltungen und Gelenkschäden sind mögliche Folgen. Auch die Psyche kann darunter leiden.

Diagnose und Therapie: Die genaue Charakterisierung der Beinlängendifferenz erfordert über das Messen hinaus eine ursachen- und funktionsbezogene Diagnose und Therapie. Dazu stehen dem Orthopäden genügend Instrumente zur Verfügung, angefangen bei klinischen Tests und Röntgenbildern. Für spezielle Grunderkrankungen gelten eigene Therapien.

Im Kindesalter werden schon geringfügige Beinlängenunterschiede frühzeitig mit orthopädischen Zurichtungen ausgeglichen, um einen Schiefstand des Beckens und damit verbundene chronische Schädigungen und Schmerzen in der Leiste, Hüfte und im Kreuz zu vermeiden. Bei Erwachsenen hängen Ausgleichsmaßnahmen auch von der Körpergröße ab. Infrage kommen bis zu einer bestimmten Differenz eine Absatz- oder Schuhsohlenerhöhung oder ein orthopädischer Schuh. Doch stößt das meist nicht auf viel Gegenliebe. Bei maßgeblichen Seitenunterschieden wird heute oftmals der operative Beinlängenausgleich favorisiert. Das längere Bein kann verkürzt werden und umgekehrt, Fachbegriff: Verlängerungs- und Verkürzungsosteotomie. Manchmal ist auch ein korrigierender Eingriff an Muskeln oder Sehnen notwendig.

Gezielte Übungen verbessern in jeder Phase das Zusammenspiel der Muskeln und tragen dazu bei, Schmerzen zu minimieren. Orthopäden beziehungsweise Kinderorthopäden wählen eine altersgerechte Vorgehensweise. Dabei berücksichtigen sie auch, wie weit das Knochenwachstum gediehen ist und welche Endmaße voraussichtlich erreicht werden.

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(Video) Leistenschmerzen am Modell erklärt - Adduktoren, Adduktorenschmerzen, Adduktorenzerrung

Fußfehlstellungen: Begriffe wie Plattfuß, Senkfuß, Spreizfuß, Knickfuß und ihre Kombinationen kennen viele. Der Spreizfuß ist der häufigste "Fehltritt" überhaupt. Abweichungen von der normalen Fußform gelten nicht nur als Auslöser von Schmerzen am Fuß selbst, sondern auch am Knie, in der Leiste und der Hüfte. Inwieweit eine solche Verkettung zum Beispiel bei einem Knickfuß individuell ausschlaggebend ist und was es im Einzelfall mit der Fußdeformität auf sich hat, weiß wiederum der Orthopäde. Eventuell wird er ausgleichende Einlagen verordnen. Auch hier kommt es auf das Training unterforderter, verkümmerter Muskeln an, beginnend an beiden Füßen. Weitere Tipps im Kapitel "Leistenschmerzen: Vorbeugung" in diesem Beitrag.

X-Hüfte (Coxa valga), Hüftdysplasie & Co.: Die X-Hüfte ist eine angeborene oder erworbene Fehlstellung des Schenkelhalses. Der Winkel zwischen dem Hals des Oberschenkelknochens und seinem Schaft ist zu groß, häufig ist der Oberschenkelhals auch nach vorne gedreht (Antetorsion). Eine X-Hüfte tritt häufig in Verbindung mit einer angeborenen Hüftdysplasie (siehe unten) auf, auch begünstigt durch eine Beckenendlage des Ungeborenen in der Gebärmutter. Teilweise besteht auch eine Veranlagung. Mit dem Wachstum und / oder Korrektur einer gleichzeitigen Dysplasie (siehe unten) normalisiert sich die Veränderung meist. Als erworbene Fehlstellung kann sich eine X-Hüfte bei verschiedenen krankhaften Störungen im Kindesalter ausbilden, etwa X-Bein, Muskellähmung, Schädigung der Wachstumsfuge (zum Beispiel Perthes-Erkrankung), Rachitis, sodann Verletzungen, etwa ein Bruch. Eine X-Hüfte belastet die Gesäßmuskeln vermehrt, da sie die Hüfte betont nach außen drehen.

Symptome: Leichte (reine) Coxa-valga-Bildung verursacht in der Regel keine Beschwerden und ist bei Kindern ohne weitere Besonderheiten kein Anlass zur Beunruhigung. Bei stärkerer Ausprägung, meist in Verbindung mit einer Hüftdysplasie, sind Schmerzen in der Leiste, Hüftgegend und im Oberschenkel unter Belastungen möglich, eventuell hinken die Betroffenen.

Diagnose und Therapie: Die Geometrie des Hüftgelenkes und Oberschenkelknochens lässt sich in Röntgenbildern nachvollziehen, die Funktion der Hüfte und ihrer Muskeln klinisch prüfen. Ein gezieltes Aufbautraining der Gesäß- und Hüftmuskeln ist besonders wichtig. Eine operative Korrektur ist in der Regel nur in Verbindung mit anderen Störungsbildern an der Hüfte angezeigt, etwa einer Hüft(pfannen)dysplasie.

An deren Folgen haben heute mitunter vor 1980 geborene Menschen zu tragen. Zu den Ursachen siehe oben: X-Hüfte. Das linke Hüftgelenk ist häufiger betroffen als das rechte, Frauen bringen viermal häufiger eine Hüftdysplasie mit auf die Welt als Männer. Der Hüftkopf wird nur teilweise von der Hüftpfanne überwölbt, ständig fehlbelastet und neigt dazu, sich zur Seite zu verlagern oder zu verrenken. In der Folge entwickelt sich meist frühzeitig eine Arthrose. Bei den nach 1980 Geborenen wurde und wird die Entwicklungsstörung schon bei Neugeborenen im Rahmen der Vorsorge-Ultraschalluntersuchung der Hüftgelenke (U2) erkannt und behandelt.

Zu den Symptomen gehören deutliche Muskelungleichgewichte, rasches Ermüden oder stechende Schmerzen in der Hüfte und Leiste beim Aufstehen und Gehen, bei fortgeschrittener Arthrose auch stärkere Gehbehinderung.
Zur Diagnose (ältere Kinder, Erwachsene) genügen in erster Linie eine klinisch-orthopädische Untersuchung und Röntgenaufnahmen. Nur bei besonderen Fragestellungen greift der Arzt gegebenenfalls auf weitere Diagnoseverfahren wie zum Beispiel eine Magnetresonanztomografie (MRT) zurück.
Therapie: Frühzeitige Physiotherapie, die Behandlung anderer ursächlich verantwortlicher Gelenk- oder Skeletterkrankungen und eine Hüftoperation zum richtigen Zeitpunkt (beispielsweise eine Umstellungsoperation oder bei fortgeschrittener Arthrose ein Hüftgelenkersatz) gehören zu den üblichen Behandlungsmaßnahmen. Dies gilt auch für eine gelegentlich mit Hüftdysplasie verbundene Coxa vara (O-Hüfte; der Winkel zwischen Oberschenkelhals und Oberschenkelschaft ist hier zu klein), die sich nicht von selbst "ausgewachsen" hat.

Impingement der Hüfte: Impingement bedeutet so viel wie Anstoßen oder Einklemmung. Formveränderungen an den Gelenkteilen der Hüfte – am Hüftkopf wie an der Hüftpfanne – können es mit sich bringen, dass der Hals des Oberschenkelknochens beim Beugen und Heranführen des Oberschenkels am vorderen Pfannendach anschlägt. Die zugrunde liegende Formstörung betrifft entweder einen zu wenig verschlankten Übergang vom Hüftkopf zum Schenkelhals des Oberschenkelknochens, eine den Hüftkopf zu stark umgreifende Hüftpfanne oder beides. Betroffen sind häufiger junge Männer im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren.Das Hüftgelenk kann vorzeitig verschleißen, das heißt es kommt zu einer Arthrose.

Symptome sind Schmerzen in der Tiefe der Leiste, zunächst nur nach längerer Belastung wie Radfahren, aber auch beim Treppensteigen, sodann beim Beugen des Hüftgelenkes oder Heranführen des Oberschenkels nach innen.

Die Diagnose stellt der Orthopäde klinisch sowie anhand von Röntgenbildern. Meist veranlasst er auch eine Magnetresonanztomografie.

Die Therapie besteht meist in einer operativen Formkorrektur der Hüfte. Es gibt hier verschiedene klassische oder minimal-invasive OP-Verfahren, sodann arthroskopische Techniken via Gelenkspiegelung (Arthroskopie).

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Wenn Gewebe des Hüftknochens zugrunde geht, kommt es ebenfalls zu Leistenschmerzen

Ist die Durchblutung im Hüftkopf gestört, kann Knochengewebe zugrunde gehen, ähnlich wie bei einem Herzinfarkt, bei dem eine unterversorgte Zone im Herzmuskel abstirbt. Mögliche Folgen dieses auch avaskuläre, aseptische oder ischämische Nekrose genannten Krankheitsbildes (Erwachsene): Der Gelenkkopf gibt nach, das Gelenk verformt sich, es kommt zu einer sekundären Arthrose.

Die Ursachen der Hüftkopfnekrose sind überwiegend unklar, bestimmte Risikofaktoren können jedoch die Durchblutungsstörung begünstigen: eine vorausgegangene Verletzung des Hüftgelenkes oder Oberschenkelhalsknochens, Behandlung mit Kortison, Osteoporose, eine Chemo- oder Strahlentherapie, Nierenverpflanzung, Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch Alkoholmissbrauch, angeborene Stoffwechselstörungen wie die Gaucher-Krankheit oder, ganz anders die Taucherkrankheit (Caisson-Krankheit), können eine Rolle spielen. Ebenso bestimmte Bluterkrankungen, Fettstoffwechselstörungen und damit verbundene Gefäßkrankheiten wie Arteriosklerose, sodann Gefäßentzündungen bei Autoimmunerkrankungen.

Am häufigsten erkranken Männer im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren – es sei denn, es geht um Patientinnen mit Grund- oder Begleiterkrankungen, die typischerweise bei Frauen häufiger vorkommen.

Symptome: Anfangs verläuft das Krankheitsbild eine Zeit lang schleichend. Von den ersten Beschwerden bis zum Gewebeverlust im Hüftkopf können mehrere Monate bis ein Jahr vergehen. Erstes Symptom sind Leistenschmerzen bei Belastungen des Hüftgelenkes. Häufig strahlen sie vorne in den Oberschenkel oder bis ins Knie aus, manchmal ins Gesäß. Später treten sie auch in Ruhelage auf. Sinkt die Hüftkopfkontur ein, verursacht das starke Schmerzen und Hinken. Im weiteren Verlauf behindern die Schmerzen zunehmend die Beweglichkeit der Hüfte. Wenn die zugehörigen Muskeln, Sehnen und Bänder sich mangels Bewegung verkürzen (Kontrakturen), kann das Gelenk im Extremfall sogar versteifen. Dadurch verkürzt sich auch das Bein auf der erkrankten Seite.

Diagnose: Die Angaben des Patienten über die Art der Beschwerden und frühere oder bestehende Krankheiten (Krankengeschichte, Anamnese) sowie die sorgfältige klinisch-orthopädische Untersuchung lenken den Verdacht schnell auf das Hüftgelenk. Eine Magnetresonanztomografie (MRT) zeigt frühzeitig krankhafte Veränderungen auf, deutlich früher als ein Röntgenbild. Eine nuklearmedizinische Untersuchung (Szintigrafie) – sie greift das Skelett insgesamt ab – kann eventuell zur Diagnose beitragen.

Therapie: Es gibt keine ursächliche Behandlung. Maßnahmen, die auf mögliche Begleiterkrankungen oder Risikofaktoren zielen, spielen für die Therapie im Vorfeld eine Rolle, ebenso das Krankheitsstadium. Wenn die Behandlung frühzeitig einsetzt, kann dies die Chancen auf einen Erhalt des Hüftgelenkes verbessern. Die Reichweite konservativer Maßnahmen ist jedoch begrenzt. Dazu gehören vorsichtig und kontrolliert angewandte Schmerzmittel wie nicht steroidale Antirheumatika, Physiotherapie (Krankengymnastik), Gewichtsabnahme, Alkoholverzicht.

Hält sich der Schaden am Knochen noch sehr in Grenzen, kann der Arzt eine Dekompressionsoperation des Gelenkknochens durchführen und dabei eventuell ein Knochentransplantat mit einem Gefäßstiel, der an ortsansässige Gefäße angeschlossen wird, einsetzen. Durch ergänzende Anbohrungen können neue Blutgefäße kanalisiert werden. In der Phase der Frühschädigung ist eine Umstellungsoperation, bei der die Stellung des Hüftkopfes verbessert wird, möglich. Im Spätstadium kommt nur noch der Gelenkersatz, also der Einbau einer Hüftprothese, infrage. Grunderkrankungen werden gezielt behandelt.

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Hüftgelenkarthrose: Die andere Art von Leistenschmerz

Verschleiß des Hüftgelenkes entsteht durch ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit des Gelenkknorpels. Dieser hat eine wichtige Pufferfunktion im Gelenk. Zunehmender Abrieb des Knorpels schädigt die beteiligten Gelenkknochen und damit das Gelenk. Mit der Zeit entwickelt sich eine Arthrose.

Ärzte nennen diesen Ablauf degenerativ und das Ergebnis eine primäre Arthrose. Veranlagung und Alterung sind die Hauptrisikofaktoren. Ab 60 hat fast jeder in irgendeiner Form mit Gelenkverschleiß zu tun, bei übermäßiger Belastung eines Gelenkes womöglich auch schon früher.

Als sekundär wird eine Arthrose bezeichnet, wenn sie Folge anderer Erkrankungen oder Verletzungen ist, etwa von Brüchen am Gelenk, Rheuma (rheumatoide Arthritis), Fehlbelastungen durch angeborene oder erworbene Hüftverformungen und -fehlstellungen. Beispiele: eine angeborene, nicht rechtzeitig oder ausreichend korrigierte Hüftdysplasie (siehe oben).

Erkrankungen des Hüftgelenkes im Kindesalter wie eine Hüftkopflösung (Epiphysiolysis capitis femoris) mit Hüftkopfgleiten, die Perthes-Erkrankung mit einer vorübergehenden Durchblutungsstörung oder die Schädigung (Nekrose) des Hüftkopfes bei Erwachsenen (siehe weiter oben) können ebenfalls eine Arthrose der Hüfte nach sich ziehen.

Symptome: Bei Hüftarthrose ist ein Leistenschmerz mit Ausstrahlung in den Oberschenkel, manchmal bis zum Knie, typisch, weniger ein "Hüftschmerz" (!). Gelegentlich werden die Schmerzen aber auch im hinteren Hüftbereich, Gesäß und Kreuz empfunden. Anfangs treten Schmerzen nur nach größeren Belastungen auf, nach längerem Sitzen oder morgens nach dem Aufstehen. Als sogenannter Anlaufschmerz verschwindet er schon nach ein paar Schritten wieder.

(Video) Leistenschmerz ✖️ | Ursachen bei Schmerzen in der Leiste

Mit der Zeit weichen Schmerzen auch in Ruhe nicht mehr oder reißen den Betroffenen plötzlich aus dem Schlaf. Zunehmend treten Schwierigkeiten beim Abwärtsgehen auf, auch treppab, und auch andere Bewegungen im Alltag werden beschwerlich: Die Strümpfe lassen sich kaum noch anziehen, weil das Beugen zu schmerzhaft ist. Gartenarbeit ade: Abspreizen und Heranziehen des Oberschenkels kann man vergessen, somit auch die Hocke.

Lesen Sie im Beitrag "Arthrose des Hüftgelenks" mehr über die Hintergründe des Krankheitsbildes und die Behandlungsmöglichkeiten.

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Schmerzhafte Sportlerleiste: Störung mit Fragezeichen

Chronische Leistenschmerzen bei Sportlern = Sportlerleiste? Oder gar "weiche Leiste"? Dahinter steckt folgendes Problem: Es zieht und zwackt gewaltig beim Sport, aber man sieht nichts Auffälliges. Angesprochen fühlen sich besonders oft Fußball-, Handball-, Eishockey- und Rugbyspieler, Skiläufer und Läufer – Profis mehr noch als Hobbysportler, aber auch sie. Gemeint ist eine Schwäche der Leistenhinterwand mit einem möglicherweise beginnenden, eigentlich aber (noch) nicht wirklich erkennbaren Leistenbruch. Möglicherweise kann der erfahrene Arzt mit viel Fingerspitzengefühl eine verdächtige Stelle im fraglichen Bereich tasten. Bei einem Manöver mit Druckerhöhung im Bauch – Husten, Niesen, Aufstehen oder Zusammenklemmen der Oberschenkel – lässt sich der Schmerz eventuell provozieren. Man sollte das Problem von einem Chirurgen abklären lassen. Eine "weiche Leiste" wird nicht operiert.

Was sonst noch hinter Leistenschmerzen bei Sportlern stecken kann

Steht ein mehr ein Schmerz am Schambein im Vordergrund, der in die Leisten-, Hüft- und Dammgegend ausstrahlt, bezeichnen Ärzte das als Pubalgie. Ursache können neben der Sportlerleiste auch Überlastungsreaktionen der Schambeinknochen (Osteitis pubis) oder der Fuge dazwischen (Symphysitis) sein, selten ein Ermüdungsbruch in diesem Bereich des Beckens. Dafür prädestinieren zum Beispiel Sprungsportarten – häufiger bei Frauen als bei Männern.

Die am Schambein ansetzenden Bauch- und Adduktorenmuskeln üben entgegengesetzte Zugkräfte aus. Bei starken gegensinnigen Zugbelastungen kann sich der gesamte Bereich entzünden. Dann ist mitunter von einer Kapselreizung des Hüftgelenkes (Periarthropathia coxae) die Rede. In Betracht kommen hier alternativ manchmal auch Beschwerden im Rahmen eines Fibromyalgiesyndroms.

Wird ein Nerv im Leistenbereich eingeklemmt, sind Missempfindungen oder ein Taubheitsgefühl im Intimbereich, am Oberschenkel vorne, innen oder seitlich (Inguinaltunnelsyndrom) die Folge. Mehr dazu im Beitrag "Hüftschmerzen".

Diagnose bei Schmerzen im Leisten- und Schambeinbereich: Die Angaben des Patienten über Art und Lokalisation der Schmerzen und wann genau sie auftreten, das individuelle Bewegungsprofil beim Sport und den Verletzungsverlauf geben dem Arzt erste Hinweise. Klinische Befunde, etwa eine Druckschmerzhaftigkeit in einem bestimmten Bereich, eine punktuell geschwächte Muskelkraft und Gelenkbeweglichkeit, sodann gezielte Bewegungstests grenzen die Diagnose weiter ein. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall und Magnetresonanztomografie bringen sie häufig auf den Punkt. Das gilt insbesondere für die Osteitis pubis oder einen Ermüdungsbruch. Auf demselben Wege kann der auch Arzt Verletzungen wie einen Riss des Leistenbandes, einen Bluterguss in der Tiefe der Leiste oder einen verletzungsbedingten Leistenbruch (traumatische Hernie) feststellen.

Therapie bei Schmerzen im Leisten- und Schambeinbereich: Eine Trainingspause, zumindest im Kernsport und bei alternativen Aktivitäten immer unter der Schmerzschwelle, ist – wegen der Schmerzen – nicht nur unerlässlich, sondern oft auch hilfreich. Laufsportler können die Ausdauer-Fitness zum Beispiel mit Radfahren oder Schwimmen aufrecht erhalten. Weitere Linderung bringt die Kombination aus einer Kurzzeittherapie mit einem entzündungshemmenden Schmerzmittel und einer umfassenden physikalischen Therapie: Übungsbehandlung mit Muskelkräftigung und -dehnung, dazu Elektrotherapie, Kälte- oder Kryotherapie (in der Akutphase, später eher Wärmetherapie), Behandlung mit Ultraschall, TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation; die Reizstromanwendungen über die Haut sollen "Schmerzen" überspielen) und Aquatherapie (verschiedene Formen der Wassertherapie, ausgehend vom Wasser-Shiatsu).

Auch Akupunktur und Schmerzbehandlungen mit dem Laser oder Stoßwellen finden teilweise Anwendung. Eine weitere, allerdings sorgfältig abzuwiegende Option ist eine Injektion von Kortison und / oder eines Betäubungsmittels in den Schambeinspalt. Eine operationsbedürftige Verletzung, ein Leistenbruch, eine deutlich schmerzhafte Leistenschwäche, selten auch eine Schambeinentzündung mit hartnäckigsten Schmerzen, die nicht auf die konservativen Maßnahmen ansprechen, sind Aufgaben für den Chirurgen.

Lästig bis langwierig: Leidige Leistenzerrung

Auch Reizungen oder Zerrungen der Sehnen der Adduktoren-Muskeln sind bei Sportlern häufig Ursache von Leistenschmerzen. Mit den großen und kleinen, langen und kurzen Adduktoren, die das Schambein mit den Oberschenkeln verbinden, ziehen wir die Schenkel nach innen und klemmen sie zusammen. Die Muskelansätze innen am Oberschenkel sind bei vielen Sportarten großen Belastungen ausgesetzt. Ein Paradebeispiel ist Fußball – man denke nur an die oft extremen Schuss-, Tritt-, Spreiz- und Grätschbewegungen. Ansonsten können Muskelungleichgewichte nach anderen Verletzungen oder im Zuge mancher Krankheiten wie zum Beispiel Entzündungen, aber auch bei einer Beinverkürzung oder Muskelermüdung, eine Leistenzerrung begünstigen. Ist es zu einem Muskelfaser- oder gar Muskelriss mit Bluterguss gekommen, liegt eine schwerere Verletzung vor.
Symptome: Eine leichte Zerrung hält manche Betroffenen nicht davon ab, mit dem Sport weiterzumachen, da sie die Schmerzen noch als erträglich empfinden. Manchmal ist es nämlich nur ein gewisses Ziehen unter Belastung. Doch das sollten sie keinesfalls tun, denn Heilung erfordert konsequentes Schonen, zumindest anfangs. Weiterbelasten erhöht dagegen das Risiko monatelanger Beschwerden. Bei stärkeren Zerrungen sind Hüftbewegungen ausgesprochen schmerzhaft bis unmöglich: nicht nur Gewichtsbelastungen wie Stehen, Gehen und Laufen, sondern auch Einwärtsdrehen (besonders schmerzhaft gegen Widerstand bei der ärztlichen Untersuchung) und Auswärtsdrehen. Größere Muskelfaserrisse und ein Bluterguss – hier kann die Leiste eventuell anschwellen und schmerzt erheblich – zwingen den Verletzten zu einer Schonhaltung und sofortiger Ruhe.

Über Diagnose und Therapie informiert Sie der Ratgeber "Muskelfaserriss und Muskelzerrung".

Beckenringlockerung in der Schwangerschaft

Unter dem hormonellen Einfluss in der Schwangerschaft lockert sich das Bindegewebe und damit auch die normalerweise sehr feste Bandkonstruktion des Beckens. Besonders in der Zeit vor und nach der Geburt können die Lockerung und damit verbundene Schmerzen manche Frauen belasten. Mehr dazu und zu anderen Ursachen von Leistenschmerzen in der Schwangerschaft im entsprechenden Kapitel dieses Beitrags.

Bruch des Sitz- und Schambeins bei Osteomalazie

Wenn dem Skelettsystem Mineralstoffe fehlen wie Kalzium und Phosphat, die das Knochengewebe härten, führt das am Skelett zu einer allmählichen Knochenerweichung und -verbiegung. Diese Krankheit heißt bei Erwachsenen Osteomalazie. Bei Kindern entspricht sie einer Rachitis. Auslösend ist ein Mangel an Vitamin D. Hier gibt es unterschiedliche Ursachen: Zuwenig Sonnenlicht, ungenügende Aufnahme des Vitamins bei bestimmten Magen-Darmerkrankungen, Störungen des Vitamin-D-Stoffwechsels, darunter auch erbliche, und fortgeschrittene Nierenschwäche. Auch spezielle Defekte an der Niere, die zum Beispiel den Phosphatstoffwechsel beeinflussen, können eine Knochenerweichung nach sich ziehen.

Symptome: Die Knochen geben Druck- und Zugbelastungen nach. In der Folge verbiegen sich besonders die langen Knochen. Ständig belastete Knochen können auch spontan, also ohne Unfallereignis, haarfein brechen. Hinzukommen diffuse Knochenschmerzen und weitere Krankheitszeichen. Die eigentlich seltenen Brüche des Sitz- oder Schambeins sind für eine Osteomalazie recht kennzeichnend; sie lösen typischerweise Leistenschmerzen aus. Ebenfalls typisch sind Schwellungen der Rippen vorne am Brustkorb am Übergang zum Knorpel und entlang des Brustbeins.

Diagnose: Blut- und Röntgenuntersuchungen, gegebenenfalls auch die feingewebliche Analyse einer kleinen Knochenprobe, führen zur Diagnose.

Therapie: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Ergibt sich, dass ein Medikament auslösend ist, wird der Arzt es, falls medizinisch nichts dagegen spricht, absetzen. Bei älteren Erwachsenen, die selten ins Freie kommen, empfehlen Experten vermehrte Aufenthalte in der Sonne zur Verbesserung der Vitamin-D-Bilanz explizit. Je nach Grundkrankheit lässt sich der Vitamin-D-Mangel durch Einnahme oder eine Injektion von Vitamin D ausgleichen. Bei einer Nierenfunktionsstörung muss der Arzt unter der Vitamin-D-Gabe den Kalziumwert im Blut und Urin regelmäßig kontrollieren, um die Therapie zu steuern.

Erkrankungen des Hüftknochens und der umgebenden Weichteile

Selten verbirgt sich hinter Leistenschmerzen eine Knochen- oder Weichteilerkrankung am Hüftgelenk oder Oberschenkel. Infrage kommen zum Beispiel die Paget-Erkrankung (Osteodystrophia deformans), gutartige Knochenzysten oder eine Geschwulsterkrankung (Tumor). Tumoren sind ebenfalls oft gutartig, mitunter können sie aber auch entarten. Als Ausgangspunkte kommen praktisch alle Strukturen im Hüftgelenk und Oberschenkelknochen und darum herum infrage: der Knorpel (kennzeichnend ist hier der Wortstamm "Chondro-..."), Knochen ("Osteo-...") und Bindegewebe ("Fibro-..."), die Innenhaut (Synovia) des Gelenks, das Knochenmark, Gefäße oder Nerven. Die gelegentlich an der Hüfte auftretenden Chondroblastome sind zunächst meist gutartig. Bei einem Rückfall können sie aggressiver sein. Zu den bösartigen Geschwülsten gehören die Sarkome (Osteosarkome, Chondrosarkome, Synovialsarkome). Sie sind an der Hüfte aber sehr selten. Manchmal siedeln sich auch Tochtergeschwülste (Metastasen) anderer Tumoren in der Hüfte oder am Becken an.
Mögliche Symptome bei einem Tumor: auffällige Schmerzen am Gelenk, Schwellungen, Fieber, Gewichtsabnahme, ein untypischer Knochenbruch (damit kann ein Bruch aus geringfügigem Anlass oder an einer ungewöhnlichen Stelle des Knochens gemeint sein).
Diagnose und Therapie (allgemein): Bei entsprechendem Krankheitsverdacht wird der Orthopäde eine umfangreiche Diagnostik einleiten, die neben Blutanalysen und bildgebenden Untersuchungen – zunächst Röntgen- und Ultraschall (Sonografie), eventuell noch weitere Aufnahmetechniken –, und zusätzlich oft eine Gewebeentnahme einschließt. Die Therapie richtet sich nach der jeweiligen Erkrankung.

(Video) Schmerzen in den Hoden oder der Leiste? - Das sind die häufigsten Ursachen | Urologie am Ring

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Leistenschmerzen können stechend, scharf oder dumpf erscheinen. Welche Ursachen in Frage kommen und wann Sie zum Arzt müssen, lesen Sie hier!

In dieser Region liegt der etwa vier bis fünf Zentimeter lange Leistenkanal, durch den sich wichtige Muskeln, Nerven und Blutgefäße ziehen - beim Mann zusätzlich der Samenstrang, bei der Frau das Mutterband (führt zur Gebärmutter ).. Eine Verstärkung der Leistenschmerzen beim Husten , Niesen und Pressen (beim Stuhlgang) spricht für einen beginnenden oder bereits bestehenden Leistenbruch.. Wenn Muskeln und Sehnen im Bereich des Beckens, der Hüftregion oder der Oberschenkelbeuger beziehungsweise -adduktoren (an der Innenseite des Oberschenkels) gezerrt werden oder reißen, strahlen die Schmerzen oft in die Leistengegend aus.. Zusätzlich zu Überbelastungen von Muskeln und Sehnen kann eine permanente Erhöhung des Bauchinnendrucks bei Sportlern die Nerven in der Leistenkanalgegend reizen und damit Leistenschmerzen auslösen.. Fehlstellungen der Füße, Unterschiede in der Beinlänge, allgemeine Haltungsfehler und asymmetrische Ausbildungen der Muskulatur führen oftmals zu Schonhaltungen , die einseitige Überlastungen der Muskeln nach sich ziehen und so Leistenschmerzen hervorrufen können.. Infektionen, Abszesse oder Verletzungen im Bereich der Geschlechtsorgane, des Beins oder Fußes können die Lymphknoten in der Leistengegend anschwellen und die Leiste schmerzen lassen.. Zudem führen Entzündungen oder Tumore in der Hüftregion, ein Impingement der Hüfte (mechanische Enge zwischen Hüftgelenkpfannendach und Hüftkopf des Oberschenkelknochens) oder die Hüftkopfnekrose (absterbendes Knochengewebe am Hüftkopf) zu Leistenschmerzen.. Denn während dieser lockert sich durch hormonelle Veränderungen das Binde- und Muskelgewebe im Beckenbodenbereich, um dem wachsenden Kind mehr Platz zu geben und ihm später den Durchtritt durch den Geburtskanal zu erleichtern.. Und auch, wenn sich der Beckenring weitet oder sich das Mutterband im Leistenkanal dehnt, da sich die Gebärmutter vergrößert und verlagert, kann die Frau dies in Form von Leistenschmerzen spüren.. Auch im Zuge der Wehen und durch das Pressen während der Geburt kann das Risiko für eine Hernie steigen.

Harnsteine und akute Erkrankungen des Hodens oder Nebenhodens können heftige Schmerzen im Unterbauch, Leisten- und Hodenbereich auslösen. Betroffe brauchen umgehend ärztliche Hilfe

Bei Männern sind die Harnwege und das äußere Genitale häufiger Ausgangspunkt für Schmerzen, die bis in die Leiste ausstrahlen können.. Daneben spielen noch weitere Faktoren eine Rolle, etwa der Säuregrad des Urins, der Wasser- und Salz-Haushalt, die individuelle durchschnittliche Trink- und Urinmenge pro Tag, die Ernährung, der Stoffwechsel, Erkrankungen der Nieren, Harnabflussstörungen, Bewegungsmangel bis hin zu Bettlägerigkeit.. Diagnose und Therapie: Es ist wichtig, sofort einen Arzt hinzuzuziehen – im Zweifel den Notarzt – oder sich in eine Notambulanz zu begeben.. Auch eine akute Entzündung des Nebenhodens (Epididymitis) muss sofort behandelt werden.. Unterschied zwischen Hodentorsion und Hydatidentorsion. Hodenstieldrehung (Hodentorsion): Dazu kommt es am häufigsten im Säuglings- und Kindesalter bis etwa sechs Jahren und bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15 bis 25 Jahren).. Der Hoden oder die Leiste ist geschwollen und extrem berührungsempfindlich.. Bei Jugendlichen tritt die Torsion meist plötzlich nach einer abrupten Bewegung im Sport , bei einem Unfall, manchmal scheinbar auch aus dem Nichts heraus auf, etwa im Schlaf.. Dabei ergibt sich, dass der verdrehte Hoden höher steht und der Kremasterreflex (das heißt, dass sich der Hoden, wenn man über die Innenseite der Oberschenkel streicht, nach oben "bewegt") nicht mehr funktioniert.. Um den Hoden zu retten, ist eine Operation unerlässlich.. Symptome: Es kommt plötzlich zu Schmerzen im Hoden, aber weniger heftig als bei einer Hodenstieldrehung.. Dies kann zum Beispiel wegen einer Entleerungsstörung der Harnblase notwendig sein.. Eine Nebenhodenentzündung kann auch nach einem urologischen Eingriff oder im Rahmen einer sexuell übertragenen Infektion der Harnröhre oder Prostata auftreten.. Die Beschwerden entwickeln sich nicht ganz so plötzlich wie zum Beispiel bei einer Hodentorsion (siehe oben).. Mittels Ultraschall ist das jedoch möglich, und es lassen sich damit auch andere Erkrankungen oder Komplikationen, etwa eine eitrige Einschmelzung (Abszess), ausschließen.

Was tun bei einem Piriformis-Syndrom? Hier finden Sie Informationen zur Diagnose und Therapie beim Orthozentrum Bergstraße in Heppenheim bei Mannheim.

Ist man selbst betroffen, sollte der Arzttermin nicht mehr lange auf sich warten lassen, denn je nach Krankheitsbild ist ein schnelles Handeln erforderlich.. Grundsätzlich sind von Inguinalschmerzen mehr Männer als Frauen betroffen.. Leistenbruch (tritt bei Männern etwa achtmal häufiger auf als bei Frauen) Harn- und Nierensteine Hüftkopfnekrose Impingement der Hüfte (wird insbesondere durch (Leistungs-) Sport wie Laufen, Fußball oder Hockey begünstigt) Hodenschmerzen Schenkelbruch (Hernia femoralis, tritt eher bei älteren oder schwangeren Frauen auf) Beckenringlockerung (betrifft meist schwangere Frauen) Stress- oder Überlastungsbruch des vorderen Beckenringes (als Folge der Knochenerkrankung Osteomalazie) Hüftarthrose (ab einem Alter von etwa 50 Jahren) Geschwollene Lymphknoten (Lymphadenitis oder Lymphadenopathie) Hodenstieldrehung (auch Hodentorsion, betrifft vor allem Säuglinge und Jugendliche von 13 bis 20 Jahren) Thrombose Sportlerleiste oder weiche Leiste Leistenzerrung Verletzungen und Überlastungen der Muskeln und Sehnen im Bereich der Hüfte und des Oberschenkels Weitere orthopädische Ursachen, wie degenerative Veränderungen der Lendenwirbelsäule, Fehlstellungen von Füßen, Knien und Hüfte. Da sich Leistenschmerzen auf eine Vielzahl von Ursachen zurückführen lassen, gibt es auch viele verschiedene Symptome, die eher auf das eine oder das andere Krankheitsbild hinweisen.. Dies ist wichtig für den Arzt, sodass die richtige Diagnose gefunden werden kann: Sind die Schmerzen ein- oder beidseitig?. Insbesondere bei Inguinalschmerzen spielt die körperliche Untersuchung eine große Rolle, da sie oftmals direkt zur Diagnose führen kann.. Im Orthozentrum Bergstraße setzen wir diese Verfahren entweder isoliert oder bei Bedarf auch kombiniert ein, um die Ursache der Beschwerden schnell und sicher diagnostizieren zu können.. So vielfältig wie die Ursachen für Inguinalschmerzen sein können, so zahlreich fallen auch die Therapien aus.

In der Leistenregion befinden sich zahlreiche Strukturen, wie das Hüftgelenk, Nerven, Sehnen und Bänder, Blutgefäße und Lymphknoten, die ursächlich für Leistenschmerzen sein können.

Aufgrund der verschiedenen Leitungsbahnen, die die Leiste durchqueren, können auch Erkrankungen des Unterbauchs, des Rückens und der Genitale zu Leistenschmerzen führen.. Adduktorenzerrungen kommen gehäuft bei Fußballern nach Grätsch-Bewegungen vor und können eine Bindegewebsschwäche der Bauchwand und somit die Ausbildung einer weichen Leiste begünstigen.. Die Leistenschmerzen entstehen hierbei, weil die Adduktoren am Scham - und Sitzbein entspringen und durch die Leiste zum Oberschenkel ziehen.. Da L eistenschmerzen aufgrund einer Vielzahl von Ursachen entstehen können, sind neben dem Schmerzcharakter und der Dauer an sich auch das Erkennen von begleitenden Symptomen bedeutend, um den Grund der Leistenschmerzen diagnostizieren zu können.. Da dem Leistenschmerz vielerlei Ursachen verschiedener Organsysteme zugrunde liegen können, sind möglicherweise neben der Untersuchung der Leiste auch Untersuchungen von Rücken, Bauch, Hüfte, und der Genitalregion notwendig.. Das Hauptziel der Osteopathie ist es, die Ursachen der Leistenschmerzen und Rückenschmerzen im unteren Rücken durch sanfte Methoden zu behandeln.. Es handelt sich um eine manuelle Therapie, bei der der Osteopath einzig mit den Händen arbeitet, um so eine sanfte aber effektive Behandlung durchzuführen.. Liegt die Schmerzursache in einer Arthrose des Hüftgelenks ist mit konservativen Maßnahmen lediglich eine Symptomlinderung zu erzielen, sollte hingegen eine operative Versorgung erforderlich sein, führt diese jedoch in der Regel zu sehr schneller Symptomfreiheit.. Da die Leiste und insbesondere das Becken einen wesentlichen Teil zum Gleichgewicht und dem Bewegungsablauf im Allgemeinen beitragen, sind sie von einer Vielzahl an Muskeln, Sehnen und Bändern durchzogen, gehalten und gestützt.

Eine Schwellung in der Leiste deutet zum Beispiel auf einen Leistenbruch hin. Sie kann schmerzlos sein, sollte aber vom Arzt abgeklärt werden. Starker Leistenschmerz ist ein Notfall

Das ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern lebensgefährlich und daher ein Notfall : Hat sich zum Beispiel eine Darmschlinge in einem Bruchsack verfangen, droht ein Darmverschluss, bei mangelnder Durchblutung geht Darmgewebe zugrunde, in der Folge kann sich eine bedrohliche Bauchfellentzündung entwickeln.. Bei Babys oder Kleinkindern werden mitunter die Eltern fündig, wenn der Bruch (falls nicht schon vom Kinderarzt festgestellt) zufällig als "Beule" in der Leiste oder im Hodenbereich in Erscheinung tritt, bei Jungen häufiger auf der rechten Seite.. Löst allein schon das Berühren der Schwellung Schmerzen aus oder ist die Stelle auffällig gerötet oder dunkler verfärbt, ist Gefahr im Verzug: Ein Bruch, der sich nicht mehr zurückschieben lässt, ist womöglich schon in eine kritische Phase eingetreten.. Eine dynamische Ultraschalluntersuchung im Stehen und Liegen mit Pressmanöver und auf beiden Körperseiten (daher die Bezeichnung dynamisch) sichert in der Regel die Diagnose, besonders in schmerzlosen Situationen, weil der Druck durch den aufgelegten Schallkopf hier kein Problem ist.. Wenn eine Darmschlinge oder ein Teil der Blase mit hineinrutscht, wird das Gewebe aufgrund der Enge der "Bruchpforte" leicht eingeklemmt – jedenfalls ist das entsprechende Risiko hier noch höher als bei Leistenbrüchen.

Wenn Menschen Schmerzen im Unterbauch verspüren, wo das Bein auf das Becken trifft, sprechen sie oft von Leistenschmerzen. Während eine Muskelzerrung die häufigste Ursache für Leistenschmerzen bei Erwachsenen ist, kann eine Vielzahl anderer Erkrankungen dafür verantwortlich sein, darunter ein Leistenbruch, Nierenstein oder Probleme im oder um das Hüftgelenk, im Hodensack (bei Männern) oder mit bestimmten … Leistenschmerzen: Ursachen, Behandlung und Zeitpunkt des Arztbesuchs weiter lesen »

Während eine Muskelzerrung die häufigste Ursache für Leistenschmerzen bei Erwachsenen ist, kann eine Vielzahl anderer Erkrankungen dafür verantwortlich sein, darunter ein Leistenbruch, Nierenstein oder Probleme im oder um das Hüftgelenk, im Hodensack (bei Männern) oder mit bestimmten Nerven.. Wenn sich Knochensporne um den Hüftgelenkballen und die Hüftpfanne entwickeln, führt dies zu Bewegungseinschränkungen der Hüfte und Schmerzen in der Leiste (oder an der Außenseite der Hüfte) an den Bewegungsgrenzen.. Eine Hüftfraktur – ein Knochenbruch im oberen Viertel des Oberschenkelknochens – kann die Folge eines Sturzes oder eines direkten Schlages auf die Hüfte sein, aber auch von Osteoporose, Krebs oder einer Stressverletzung.. Ein Sportbruch ist eine ungewöhnliche, meist bei Fussball- und Hockeyspielern diagnostizierte Verletzung, die auf eine subtile Schwächung der Bauchdecke zurückzuführen ist.. Hodentorsion: Eine Hodentorsion ist ein chirurgischer Notfall, der auftritt, wenn sich die Struktur, die die Nerven zu den Hoden führt (Samenstrang), auf sich selbst verdreht, was zu starken und plötzlichen Schmerzen in Leiste und Hoden führt.. Bestimmte Erkrankungen des Abdomens, wie Divertikulitis oder ein abdominales Aortenaneurysma, oder des Beckens, wie eine Eierstockzyste, können Schmerzen verursachen, die bis in die Leiste wandern oder als in der Leiste liegend empfunden werden.. Um an den Täter hinter Ihren Leistenschmerzen heranzukommen, führt Ihr Arzt eine Untersuchung des Abdomens, eine Hodenuntersuchung (falls männlich), eine neurologische Untersuchung und eine muskuloskelettale Untersuchung durch, die sich auf Ihre Hüfte konzentriert.. Die am häufigsten durchgeführte bildgebende Untersuchung zum Zugang zu Leistenschmerzen ist eine Röntgenaufnahme, die bei der Darstellung der knöchernen Anatomie und Struktur des Hüftgelenks hilfreich sein kann.. Eine Ultraschalluntersuchung oder ein CT des Abdomens/Beckens kann auch angeordnet werden, wenn ein Darm- oder ein anderer Bauch-/Beckenfortsatz eine vermutete Ursache für Ihre Leistenschmerzen ist.. Neben Übungen, die dazu beitragen, Ihre Bein- und Hüftmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit und Flexibilität zu verbessern, kann Ihnen Ihr Physiotherapeut bei einem Hüftproblem auch ein Gehhilfegerät wie einen Stock, Krücken oder eine Gehhilfe zur Verfügung stellen.. Gesundes Gewicht halten Sportarten mit geringer Belastung, wie Schwimmen oder Radfahren, bei denen die Hüfte weniger belastet wird Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Strategien, wie Gleichgewichtstraining oder Tai Chi, um Stürze zu verhindern – die häufigste Ursache für Hüftfrakturen Täglich moderate Übungen durchführen, um den Knochenabbau zu verlangsamen und die Muskelkraft zu erhalten

Leistenschmerzen können auf ein Hüftproblem oder etwas anderes zurückzuführen sein, wie einen Bruch oder einen eingeklemmten Nerv. So werden Leistenschmerzen bei Erwachsenen diagnostiziert und behandelt.

Während eine Muskelzerrung die häufigste Ursache für Leistenschmerzen bei Erwachsenen ist, können eine Vielzahl anderer Erkrankungen schuld sein, darunter ein Leistenbruch, Nierensteine oder Probleme im oder um das Hüftgelenk, im Hodensack (bei Männern).. Wenn sich um den Kugelkopf des Hüftgelenks Knochensporne ausbilden, führt dies zu Bewegungseinschränkungen der Hüfte und Schmerzen in der Leiste (oder an der Außenseite der Hüfte) an den Bewegungsgrenzen.. Hodentorsion: Hodentorsion ist ein chirurgischer Notfall, der auftritt, wenn sich die Struktur, die die Nerven zu den Hoden führt (Samenstrang), um sich selbst verdreht, was zu starken und plötzlichen Leisten- und Hodenschmerzen führt.. Ebenso kann eine Nerveneinklemmung, wie die Einklemmung des N. obturatorius oder des N. ilioinguinalis, zu brennenden oder stechenden Schmerzen in der Leistengegend und im mittleren Oberschenkel sowie zu anderen neurologischen Symptomen wie Taubheitsgefühl und Kribbeln führen.. Bestimmte Erkrankungen des Abdomens, wie Divertikulitis oder ein Bauchaortenaneurysma, oder Erkrankungen des Beckens, wie eine Ovarialzyste, können Schmerzen verursachen, die in die Leiste wandern oder dort wahrgenommen werden.. Um den Schuldigen hinter Ihren Leistenschmerzen zu finden, führt Ihr Arzt eine Bauchuntersuchung, eine Hodenuntersuchung (wenn männlich), eine neurologische Untersuchung und eine muskuloskelettale Untersuchung durch, die sich auf Ihre Hüfte konzentriert.. Neben Übungen, die Ihre Bein- und Hüftmuskulatur stärken und die Bewegungsfreiheit und Flexibilität verbessern, kann Ihr Physiotherapeut Ihnen bei Hüftproblemen ein Hilfsmittel wie einen Gehstock, Krücken oder eine Gehhilfe zur Verfügung stellen.

Eine wunde oder schmerzhafte Leistengegend kann das Gehen erschweren und Ihre tägliche Funktion stark beeinträchtigen. Aufgrund der Komplexität der Leistenregion und der vielen beteiligten Strukturen kann es schwierig sein, die Ursachen Ihrer Schmerzen herauszufinden. Ein detaillierter Blick auf die verschiedenen Bedingungen, die sich auf diesen Bereich auswirken können, kann Ihnen helfen, den Schuldigen zu identifizieren und Ihre Symptome richtig zu behandeln.

Ein weiterer Zustand, der beim Gehen Schmerzen in der Leistengegend verursachen kann, ist ein Labrumriss der Hüfte.. Darüber hinaus können größere Risse im Labrum zu einer Instabilität oder einem Nachgeben des Beins führen, während Sie auf den Beinen sind.. Dieser Zustand tritt auf, wenn eine knöcherne Deformität entweder am Pfannenteil (Acetabulum) oder am Kugelteil (Femurkopf) des Hüftgelenks zu einem Einklemmen führt, wenn Sie Ihr Bein bewegen.,. Andere Aktivitäten wie das Heben des Beins zum Anziehen von Socken und das Treppensteigen können ebenfalls betroffen sein.. In der Leistengegend wird dieses Problem normalerweise durch sich wiederholende Aktivitäten wie Laufen oder Radfahren verursacht.. Dieser Zustand tritt häufig zusammen mit einer Adduktorenzerrung auf und verursacht beim Gehen oder Laufen allmählich zunehmende Schmerzen im Unterbauch oder an der Innenseite des Oberschenkels.

Leistenschmerzen können verschiedene Ursachen haben und sich zusammen mit Schmerzen in anderen Körperbereichen äußern, zum Beispiel an: Bein, Gesäß, Rücken.

Nierensteine Nierensteine können starke Schmerzen verursachen, die von den Nieren in die Leistenregion und zu den Hoden (oder großen Schamlippen bei der Frau) ausstrahlen, wenn sie den Harnleiter (die Tuben, die die Nieren mit der Harnblase verbinden) passieren.. Die Pubalgie ist eine Sehnenentzündung, die die Sehnenansätze der Bauchmuskeln oder die Adduktoren des Oberschenkels betrifft.. Transiente Synovitis Die Transiente Synovitis des Hüftgelenks ist eine Erkrankung, die sich durch die Entzündung der Membrana synovialis des Hüftgelenks charakterisiert.. Dies kann für Schmerzen in der Hüfte und in der Leistenregion der betroffenen Seite verantwortlich sein.. Die Umgebung der Schambeinfuge kann sich während des Gehens oder der Beinbewegungen entzünden, wenn sich eine Beckenseite mehr als die andere bewegt.

Schmerzen in der Leiste stellen ein alltägliches Problem dar, an dem z.B. viele sportlich Aktive zu leiden haben. Es kann jedoch genauso gut Menschen treffen, die Muskeln und Gelenke der Leistengegend in gewöhnlichem Maße beanspruchen. [...]

Eine genaue Diagnose auszustellen, die festellt, was die Schmerzen verursacht und wie sie behandelt werden können, kann für einen Arzt oder Orthopäden oftmals eine schwierige Herausforderung darstellen.. Die primären Symptome sind natürlich die Schmerzen selbst.. Das Zentrum des Schmerzes stellt dabei oft die Gegend um das Schambein oder die Hüfte dar, es kann sich aber genauso gut auf die Hoden oder die Innenseite der Oberschenkel ausweiten.. Meist sind Gelenke oder Muskeln von den Schmerzen betroffen.. Solche Leistenschmerzen entstehen durch Überstrapazierung und das beste, was man dabei für sich und seinen Körper tun kann, ist sich erstmal Ruhe und Entspannung zu gönnen und anstrengende Aktivitäten zu meiden.. Es kann nicht unwahrscheinlich sein, dass man sich beim Training falsch oder nicht intensiv genug aufgewärmt hat oder dass man zu schnell wieder abgekühlt ist.. Er betrifft insbesondere Männer, aber auch bei Frauen tritt der Leistenbruch häufiger auf als der Schenkelbruch.. Ist ein Leistenbruch aber sehr schmerzhaft oder die entsprechende Stelle verfärbt sich rot oder dunkel, sollte man dringend einen Arzt aufsuchen.. Der Schenkelbruch tritt dagegen weit weniger häufig auf, ist in der Regel aber mit hohen Schmerzen verbunden.. Die Lymphknoten sind für einen meist sehr engen Bereich des Körpers zuständig, sie können bei ihrer Verteidigung des Immunsystems oft anfangen zu schmerzen oder sich sogar selbst entzünden oder vereitern.. Die Schmerzen treten dann eben in der Leistengegend auf.. Weniger häufig als die anderen Ursachen sind Leistenschmerzen, die durch Probleme mit den Gefäßen verursacht werden.. Diese Probleme sind in der Regel auch weniger gefährlich als viele der o.g.. Krampfadern sind Venen, die meistens an den Beinen entstehen, sie können jedoch auch in der Leistengegend und an den Hoden verlaufen.

Schmerzen im Bereich des Leistenbandes werden durch verschiedene Faktoren verursacht. Dabei spielen Entzündungen und Verletzungen im Rahmen von sportlichen Betätigungen eine wichtige Rolle.

Eine Zerrung stellt eine potentielle Ursache für Schmerzen am Leistenband dar.. Dabei kann das Leistenband selbst gezerrt sein oder eine der zahlreichen weiteren muskulären Strukturen im Bereich der Leiste ist betroffen.. Das Leistenband kann im Sport oder bei schnellen ruckartigen Bewegungen gezerrt werden.. Entzündungen im Bereich des Leistenbandes können von diversen Leitungsbahnen ausgehen und aufgrund der anatomischen Komplexität der Leiste häufig nur schwer einer genauen Struktur zugeordnet werden.. Seltener können auch Lymphknoten, der Leistenkanal oder Anteile des Darms eine Entzündung am Leistenband verursachen.. Eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen am Leistenband ist die Leistenhernie , bei der ein Anteil des Darms aus der Bauchwand austritt.. Diverse Sportarten können Verletzungen des Leistenbandes, sowie der Muskulatur des Oberschenkels, der Hüfte und der Bauchwand begünstigen und zu Schmerzen am Leistenband führen.. Wichtig ist es, die Muskulatur und Bänder vor dem Ausüben der Sportarten aufzuwärmen und zu dehnen, insbesondere in kalten Jahreszeiten.. Als Meralgia paraesthetica wird ein Schmerz bezeichnet, der durch eine Kompression eines sensiblen Nervs des Oberschenkels verursacht wird.. Zusätzlich kann es in seltenen Fällen zu Fieber und anderen Infektionszeichen kommen.

Was tun bei Leistenschmerzen? Für Schmerzen in der Leistengegend, also im Bereich zwischen Unterleib, Hüfte und Oberschenkel, gibt es zahlreiche [...]

Eine häufige Ursache für Leistenschmerzen ist der Leistenbruch.. Selbst Niesen oder starker Husten können bei manchen Menschen einen Leistenbruch auslösen.. Eine weitere häufige Ursache von Leistenschmerzen ist eine Lymphknotenschwellung.. Auch bei verschiedenen Krebserkrankungen können geschwollene Lymphknoten in der Leistengegend als Symptom auftreten, allerdings sind die Lymphknoten in diesen Fällen meist nicht schmerzhaft.. Dabei werden etwa die Beweglichkeit und die Funktion der Muskulatur überprüft.. Liegt der Verdacht auf eine Muskelzerrung oder einen Muskelriss vor, wird bei der Untersuchung erfragt, ob die Leistenschmerzen zum ersten Mal bei einer schnellen, kräftigen Bewegung aufgetreten sind, zum Beispiel beim Sport nach ungenügendem Aufwärmen.. Eine physikalische Therapie in Form von Übungen zur Muskelkräftigung und -dehnung sowie Maßnahmen wie Elektrotherapie oder eine Behandlung mit Ultraschall können ebenfalls zum Einsatz kommen.. Entsprechend wichtig ist es daher, einem Leistenbruch so gut wie möglich vorzubeugen.. Einer Hüftgelenksarthrose lässt sich am besten mit regelmäßiger Bewegung vorbeugen.

Nicht nur beim Gehen, auch beim Stehen sowie Heben und Zurückführen eines Beines bestimmen die Schmerzen deinen Alltag? Dann geht es dir wie etlichen anderen Menschen, die Leistenschmerzen quälen. Etwa 13 Prozent der Erwachsenen sind neuen Erkenntnissen zufolge von Schmerzen in der Leistenregion betroffen – und deutlich seltener als.

Die leistenschmerzen beim Liste gibt Ihnen einen Überblick über mögliche Ursachen von Leistenschmerzen.. Die Antwort ist ja: Denn Schmerzen in der Leiste betreffen auch Frauen, aber meist anders und seltener.. Bei Verdacht auf einen eingeklemmten Leistenbruch, Hodensack oder Oberschenkelbruch rufen Sie den Notarzt-Rettungsdienst an: oder bringen Sie sich sofort in eine Notaufnahme.. Ursachen von Leistenschmerzen: Muskeln, Sehnen, Gelenke Leistenbruch, Oberschenkelbruch siehe Kapitel.. Die Hauptursache, abgesehen von einer Hodensackruptur, mehr dazu im Kapitel "Ursachen von Leistenschmerzen: Leistenbruch, Oberschenkelbruch" in gehen und stehen Artikel : die Hodenstammrotation, auch Hodentorsion genannt.. Manchmal tritt eine Oberschenkelhernie auch bei Männern auf.. Hier können Sie nach Stichwörtern rund um das Thema Gesundheit und nach den Beipackzetteln Ihrer Medikamente suchen.. Und auch, wenn sich der Beckenring weitet oder sich das Mutterband im Leistenkanal dehnt, da sich die Gebärmutter vergrößert und verlagert, kann die Frau dies in Form von Leistenschmerzen spüren Wichtig: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Informationen und sollte nicht zur Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung verwendet werden.. Wenn eine Hodentorsion sofort in einer kinderchirurgischen Klinik behandelt wird, bleibt der Hoden in der Regel erhalten.. Andere Ursachen für Leistenschmerzen sind beispielsweise Sportverletzungen, Urolithiasis oder Probleme mit dem Hüftgelenk.. Schmerzen in der Leiste, auch wenn sie zunächst nur zeitweise vorhanden sind, sollte ein Arzt rechtzeitig klären.. Verletzungen oder Überanstrengung von Muskeln und Sehnen im Beckenbereich, Hüften und Oberschenkeln beim aktiven Sport führen häufig zu Schmerzen, die in die Leistengegend ausstrahlen leistenschmerzen beim gehen.. Leistenschmerzen und Schwangerschaft: Beckenlockerung und andere Ursachen.

Schmerzen in der Leistengegend beim Gehen werden häufig durch einen gedehnten oder gerissenen Muskel im Unterbauch verursacht. Schmerzen in der Leistengegend können auch durch Abnutzung des Knorpels des Hüftgelenks verursacht werden. Erfahren Sie mehr über die Symptome, Behandlungen und Möglichkeiten, wie Sie Schmerzen in der Leistengegend verhindern können.

Wenn Sie beim Gehen Schmerzen in diesem Bereich verspüren, kann dies durch eine Verletzung oder ein Problem mit einer oder mehreren Muskeln, Bändern, Sehnen oder Knochen in Ihrer Leiste verursacht werden.. Leistenschmerzen können auch durch eine Art Hernie oder durch eine Infektion oder Entzündung im Bauchbereich verursacht werden.. Wenn Ihre Schmerzen in der Leistengegend beim Gehen besonders schmerzhaft sind, besteht eine gute Chance, dass dies auf eine Verletzung eines Muskels oder des Knorpels zurückzuführen ist, der die Knochen in Ihren Hüftgelenken verbindet.. Leistenschmerzen, die sich beim Gehen schlimmer anfühlen, können auch durch Zustände verursacht werden, die die Organe und Gewebe im Bauch und in der Leiste betreffen.. Es ist normalerweise nicht ernst, aber es kann lange dauern, bis eine schwere Belastung verheilt ist.. Schmerz ist das häufigste Symptom und tritt normalerweise im inneren Oberschenkel auf, aber der Schmerz kann auch überall zwischen Hüfte und Knie gefühlt werden.. Dieser Zustand kann auch durch eine Hüftpfanne verursacht werden, die nicht richtig geformt ist oder zusätzlichen Knochen aufweist.. Probleme mit dem Aufprall auf die Hüfte können Schmerzen und Steifheit in der Leistengegend verursachen, insbesondere wenn Sie an der Hüfte gehen oder sich nach vorne beugen.. Ein Leistenbruch kann Leistenschmerzen verursachen, die sich beim Gehen, Beugen, Heben oder Husten verschlimmern.. Ein weiteres Symptom, das Sie möglicherweise bemerken, ist ein Knirschen oder Klicken oder ein Gefühl in Ihrer Hüfte, wenn Sie sich bewegen.. Es neigt dazu, schlimmer zu werden, wenn Sie gehen oder etwas tun, und fühlt sich besser an, wenn Sie sich ausruhen.. Eine Eierstockzyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Sack, der sich an einem oder beiden Eierstöcken entwickeln kann.. Ihre Leistenschmerzen werden durch Ruhe- und Eistherapie nicht besser Ihre Schmerzen in der Leistengegend werden von anderen Symptomen begleitet, wie z. Fieber Übelkeit oder Erbrechen Schmerzen beim Urinieren Eine Ausbuchtung, die Sie zwischen Hüfte und Schambein spüren können. Bei Erkrankungen wie Hüftlabralriss, Tendinitis oder Arthrose kann eine Injektion von Steroid in die Hüfte helfen, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu reduzieren.. Schmerzen in der Leistengegend beim Gehen werden häufig durch angespannte Muskeln, Bänder oder Sehnen im unteren Bauchbereich verursacht.

Wenn Ihre Leistenschmerzen beim Gehen besonders schmerzhaft sind, besteht eine gute Chance, dass sie auf eine Verletzung eines Muskels oder des Knorpels zurückzuführen sind, der die Knochen in Ihren Hüftgelenken verbindet.

Wenn Sie beim Gehen Schmerzen in diesem Bereich verspüren, kann dies durch eine Verletzung oder ein Problem mit einer oder mehreren Muskeln, Bändern, Sehnen oder Knochen in Ihrer Leiste verursacht werden.. Wenn Ihre Leistenschmerzen beim Gehen besonders schmerzhaft sind, besteht eine gute Chance, dass sie auf eine Verletzung eines Muskels oder des Knorpels zurückzuführen sind, der die Knochen in Ihren Hüftgelenken verbindet.. Leistenschmerzen, die sich beim Gehen schlimmer anfühlen, können auch durch Zustände verursacht werden, die die Organe und Gewebe im Bauch und in der Leiste betreffen.. Schmerzen in der Hüfte oder Leiste, die sich verschlimmern, wenn Sie gehen oder längere Zeit sitzen oder stehen Steifheit im Hüftbereich und eingeschränkte Bewegungsfreiheit ein Klick- oder Verriegelungsgefühl in Ihrem Hüftgelenk. Wenn der Ball und die Pfanne nicht in Ihr Hüftgelenk passen und sich nicht reibungslos zusammen bewegen, kann dies zu einem schmerzhaften Zustand führen, der als Hüftaufprall bezeichnet wird.. Probleme mit dem Aufprall auf die Hüfte können Schmerzen und Steifheit in der Leistengegend verursachen, insbesondere wenn Sie an der Hüfte gehen oder sich nach vorne beugen.. Ein weiteres Symptom, das Sie möglicherweise bemerken, ist ein knirschendes oder klickendes Geräusch oder ein Gefühl in Ihrer Hüfte, wenn Sie sich bewegen.. Befindet sich zwischen der Gebärmutter und der Vorderseite der Leiste, die rundes Band bewegt sich und ändert seine Form beim Gehen.. Ihre Schmerzen in der Leistengegend werden durch Ruhe- und Eistherapie nicht besser Ihre Schmerzen in der Leistengegend werden von anderen Symptomen begleitet, wie z. Fieber Übelkeit oder Erbrechen Schmerzen beim Urinieren Eine Ausbuchtung, die Sie zwischen Hüfte und Schambein spüren können. Während der Physiotherapie lernen Sie die Übungen kennen, die Sie jeden Tag machen können, um Schmerzen oder Steifheit in Ihren Gelenken oder Muskeln zu lindern.

So bin ich meine Leistenschmerzen losgeworden! » Übungen & Anleitungen und Expertentipps! Jetzt lesen und Dein Leiden beenden!

Treten die Beschwerden häufiger auf oder leidest Du unter den Schmerzen,. suchst Du dringend den Hausarzt auf.. Die Leiste ist der Bereich im Übergang von der seitlichen Bauchwand zu Deinem Oberschenkel .. Es handelt sich um eine Schwachstelle, die die Sehnen und Muskeln des. Läufers betrifft.. Eine Sportpause bis zum Abklingen der Schmerzen lindert die Beschwerden.. Erste Anzeichen der Leistenzerrung sind ein Engegefühl und Krämpfe an der Innenseite der Oberschenkel.. Regelmäßiges Stretching für die Oberschenkelmuskulatur und die Adduktoren hilft bei muskulären Problemen.. Leistenzerrungen, die ″Sportlerleiste″ und ein Leistenbruch sind die häufigsten Erkrankungen.. Fuß- und Beinfehlstellungen, Probleme mit der Lendenwirbelsäule und eine falsche Atemtechnik ergänzen die Palette möglicher Gründe.. Ein Kühlpack auf der Leiste verringert Schwellungen, Einblutungen und Schmerzen.. Best R, Nieß A, Striegel H: Die "Weiche Leiste" als Differentialdiagnose chronischer Leistenbeschwerden beim SportlerVerletzungen beim Laufen Laufsport: Verletzungen und Fehlbelastungsfolgen beim Laufen, In: The German Journal of Sports Medicine, Jahrgang 61, Nr.

Sind Sie besorgt über Schmerzen in der Leistengegend, die beim Gehen oder abrupten Bewegungen auftreten? Lassen Sie uns den Grund und die perfekte Lösung für dieses Problem finden.

Die Ursache von Schmerzen in der Leistengegend kann eine Reihe von Faktoren sein, die mit der anatomischen Struktur von Körper und Körper verbunden sind.. Zusätzlich zu den Symptomen, die helfen, die Krankheit zu bestimmen, die Schmerzen in der Leistengegend verursacht, gibt es mehrere Arten von Schmerzen, die das Problem und die Quelle des Schmerzes finden können.. Wenn der Schmerz in der Leistengegend bei Sportlern auftritt, mit Dehnung der Muskeln und Sehnen, ist es am besten, das Training oder das Training zeitweilig aufzugeben, die nicht auf die Leiste und den Bauchbereich belastet sind.. Wenn zum Beispiel Nierensteine, das Hauptsymptom von denen ein Schmerz in der Leistengegend ist, Physiotherapie ist: die Kontrolle über die Verwendung von flüssigem, Badekur und Physiotherapie sowie alles - die strikten Einhaltung der Diät.. Chirurgische Behandlung von Schmerzen in der Leistengegend - das ist die neueste Option, mit der Sie die Krankheit loswerden können.. Wenn es sich um Schmerzen in der Leistengegend handelt, dann ist es während der Behandlung zu Hause notwendig, auf Methoden der Physiotherapie zurückzugreifen, die Diät zu verstehen und auf Diät zu sitzen.. Wenn Sie untrennbar mit dem Sport verbunden sind und Sie mit den Schmerzen in der Leistengegend vertraut sind, und vielleicht gab es Leistenbruch, dann Ihre Methode der Prävention - die Ablehnung von schweren Lasten.

Eine Sehnenentzündung in der Leiste entsteht häufig durch Überbelastung der Hüft- und Oberschenkelmuskulatur. Typische Symptome sind Schmerzen, die belastungsabhängig sind und bis zum Knie ausstrahlen können.

Bei einer Sehnenentzündung der Leiste handelt es sich um eine Entzündung der Sehnen, welche die Muskeln im Bereich des Oberschenkels oder des Bauches mit dem Knochen verbinden.. Im Vordergrund der Symptome stehen Schmerzen im Bereich der Leiste, die besonders bei Belastung auftreten.. Auch ein vorübergehender Funktionsverlust beziehungsweise eine Funktionseinschränkung einzelner Muskeln und Sehnen gehören zu den Symptomen der Sehnenentzündung in der Leiste.. Leitsymptom einer Sehnenentzündung in der Leiste sind Schmerzen, die besonders bei Belastung der betroffenen Sehne auftreten.. Das Ausstrahlen der Schmerzen bis in die Hüfte oder den Oberschenkel ist ein Phänomen, das bei einer Sehnenentzündung in der Leiste häufig beobachtet werden kann.. So sollte bei Schmerzen, die in Leiste, Hüfte und Oberschenkel auftreten, stets auch an eine Sehnenentzündung in der Leiste gedacht werden.. Sind die Sehnen der Leiste entzündet, werden die Nerven gereizt, welche an der Leiste verlaufen und bis in den Oberschenkel reichen.. Bessert sich die Entzündung der Sehne, lassen in den meisten Fällen auch die Beschwerden im Oberschenkel nach.Es kann aber auch zu einer Sehnenentzündung im Oberschenkel kommen, die genau die gleichen Ursachen haben kann, wie die Sehnenentzündung in der Leiste.. Wichtig für die erfolgreiche Behandlung der Sehnenentzündung in der Leiste ist eine zeitnahe Diagnosestellung der Erkrankung.. Dies dient sowohl der Diagnosestellung der Sehnenentzündung als auch dem Ausschluss von Knochenbrüchen oder der Verletzung anderer Weichteile und ist deshalb besonders nach akuten Verletzungen sinnvoll.. Handelt es sich um eine akute Verletzung, welche aufgrund einer Überdehnung oder Überbelastung der Sehne auftritt, sollte der Bereich gekühlt , hochgelagert , geschont und eventuell ein Druckverband angelegt werden.. Bei einer Sehnenentzündung der Leiste handelt es sich in der Regel um eine langwierige Erkrankung.. Abhängig ist die Dauer der Erkrankung vor allem von der zugrunde liegenden Ursache der Entzündung als auch von der Zeit bis zur Diagnosestellung und Behandlungsbeginn.. Typisch sind hingegen die Schmerzen der Leiste , die sich mit der Zeit verstärken.

Eine Entzündung der Leiste kann verschiedene Ursachen haben. Typische Symptome einer Leistenentzündung sind lokale Schwellungen, rötlich gereizte Haut und Schmerzen / Druckschmerzen.

Wenn das Gewebe beschädigt oder gereizt ist, versucht der Körper, die Durchblutung des Bereichs zu erhöhen - dies führt zu Schmerzen, lokaler Schwellung, Wärmeentwicklung, rötlicher Haut und Druckschmerzen.. Ursachen der Entzündung der Leistengegend Wie bereits erwähnt, ist eine Entzündung oder Entzündung eine natürliche Reaktion des Immunsystems, um eine Verletzung oder Reizung zu reparieren.. Absolut jeder kann von einer Entzündung in der Leiste betroffen sein - solange die Aktivität oder Belastung das übersteigt, was das Weichgewebe oder die Muskeln aushalten können.. Diejenigen, die ihr Training zu schnell steigern, insbesondere beim Joggen, Sport, Gewichtheben und insbesondere bei Personen mit einer hohen Wiederholungsbelastung der tragenden Gelenke, sind am stärksten gefährdet - insbesondere, wenn der Großteil der Belastung auf einer harten Oberfläche liegt.. Bei schwachen Stützmuskeln (ua Hüft-, Rücken- und Gesäßmuskulatur) in Kombination mit falschen Fußhaltungen (Überpronation und Plattfuß ) kann auch eine Ursache für die Entwicklung einer Entzündungsreaktion in der Leiste sein.. Eine Entzündung der Leiste kann sehr störend sein und auch in nahe gelegenen Strukturen zu Schmerzen und Problemen führen.. Wir erinnern Sie erneut daran, dass eine Entzündung und eine Infektion zwei völlig verschiedene Dinge sind - wenn Sie eine schwere Entzündungsreaktion mit Hitzeentwicklung, Fieber und Eiter in der Region bekommen, dann haben Sie eine Infektion, aber wir werden in einem anderen Artikel näher darauf eingehen.. In bestimmten Fällen kann es jedoch für die Bildgebung relevant sein, zu überprüfen, ob eine Verletzung die Ursache für die Schwellung ist oder möglicherweise auch Blutuntersuchungen.. Behandlung von Entzündungen der Leistengegend Der Hauptzweck der Behandlung von Entzündungen in der Leiste besteht darin, alle Ursachen der Entzündung zu beseitigen und die Leistengegend dann selbst heilen zu lassen.. Wie bereits erwähnt, ist eine Entzündung ein völlig natürlicher Reparaturprozess, bei dem der Körper die Durchblutung des Bereichs erhöht, um eine schnellere Heilung zu gewährleisten.. Leider kann der Körper manchmal etwas übermäßige Arbeit leisten, und dies kann dann mit Vereisung und Anti- Entzündungslaser und mögliche Verwendung von entzündungshemmenden Medikamenten (wir erinnern Sie daran, dass ein übermäßiger Gebrauch von NSAIDS zu einer verringerten Reparatur in der Region führen kann).. Dies ist eine Vereinfachung des Problems, die die Verantwortung von der betroffenen Person weg verlagert - und die darauf hindeutet, dass es nicht die Schuld dieser Person ist.

Schmerzen im oberen Teil des Oberschenkels Ursachen für Schmerzen im oberen Teil des Oberschenkels: Muskelzerrung in der Leiste Die Muskelverletzung verursacht Schmerzen im oberen Oberschenkel und in der Leiste, zum Beispiel bei einem Tritt gegen den Fußball.

Die Muskelverletzung verursacht Schmerzen im oberen Oberschenkel und in der Leiste, zum Beispiel bei einem Tritt gegen den Fußball.. Tritt der Schmerz im oberen und vorderen Teil auf, ist der betroffene Muskel der Quadrizeps.. Bei Schmerzen im Innern des Oberschenkels und in der Leiste kann die Ursache eine Verletzung des Adduktorenmuskels sein.. Der Quadrizeps ist eine Muskelgruppe auf der Vorderseite des Oberschenkels.. Der Muskelschmerz, der durch das Piriformissyndrom verursacht ist, kann auf der hinteren Außenseite des linken Oberschenkels auftreten, er tritt selten rechts auf.. Oft wird der Schmerz durch eine Entzündung der Muskeln, Bänder oder Sehnen von Hüfte oder Ileosakralgelenk verursacht, doch der Schmerz wird entlang des Oberschenkels verspürt.

Hüftschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Unangenehm sind sie immer. Erfahren Sie, was sich dagegen tun lässt – selbst und durch einen (Fach-) Arzt.

Die Ursachen von Hüftschmerzen können sehr verschieden sein.. Die Ursachen der Hüftschmerzen können aber auch in dem knöchernen Hüftgelenk liegen.. Sie können aber auch in einer Erkrankung oder Entzündung begründet liegen.. Häufige Ursachen für solche Hüftschmerzen sind:. Zudem können Betroffene unter Empfindungsstörungen und Sensibilitätsausfällen im betroffenen und umliegenden Bereich leiden; oft haben sie auch nachts Schmerzen.. Schnappende Hüfte: Hier entwickeln sich die Schmerzen über der Hüfte im Bereich des großen Rollhügels.. Bei einem chronischen Verlauf kann es sein, dass die Hüftschmerzen auch nachts da sind, zum Beispiel wenn Sie seitlich auf dem Oberschenkel liegen.. Je nach vermuteter Ursache der Hüftschmerzen folgen weitere Untersuchungen, zum Beispiel:. Die Therapie der Hüftschmerzen hängt immer von der Ursache ab.. Auch wenn sich die Schmerzen verschlimmern oder über längere Zeit nicht abklingen, sollten Sie Ihren Arzt besuchen.

Eine ausreichende Bewegung ist entscheidend um körperlich „fit“ zu bleiben und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Es ist nachgewiesen, dass Bewegungsmangel den Verlauf der deutschen Volkskrankheiten Bluthochdruck oder Diabetes negativ beeinflusst. Die von der Weltgesundheits-organisation (WHO) empfohlene Gehstrecke liegt bei 10.000 Schritten oder 7 Kilometern täglich. Rund 40% der Deutschen erreichen dieses Ziel laut WHO nicht. Dies kann zahlreiche Ursachen haben. Insbesondere ältere Patienten bewegen sich häufig nicht ausreichend, da Schmerzen jeden Schritt zur Qual werden lassen können. Die schmerzhafte Gehbehinderung kann durch Erkrankungen im Bereich des gesamten Beins oder einzelner Regionen wie der Leiste, des Kniegelenkes oder am Fuß bedingt sein.

Die Schmerzen projizieren sich, abhängig von der Erkrankung, auf den Unterleib, die Leiste oder den Oberschenkel.. Zahlreiche Faktoren können zu einem Knorpelverschleiß des Hüftgelenkes führen.. Überbelastung und Fehlstatik im Bereich der Hüftregion können zu Schmerzen führen, die durch eine Degeneration der Sehnen und Muskulatur oder durch eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis trochanterica) bedingt sein können.. Besteht die Einengung bereits länger, drohen ein Taubheitsgefühl bis hin zur Muskellähmung.. B. Schenkelhalsfrakturen) führen zu stärksten Schmerzen im Bereich der Leiste und des Oberschenkels.. Es können Schmerzen im Bereich der Leiste und des Gesäßes sowie des Oberschenkels und der Wade auftreten.

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Author: Prof. Nancy Dach

Last Updated: 09/08/2022

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